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Fannie Mae Aktie: Ackman gegen Burry

01.04.2026 - 04:37:01 | boerse-global.de

Die Aktie von Fannie Mae bewegt sich zwischen starken Jahresgewinnen und einem enttäuschenden Quartal. Während Bill Ackman ein massives Aufwärtspotenzial sieht, warnt Michael Burry vor einer Korrektur.

Fannie Mae Aktie: Ackman gegen Burry - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Selten prallen zwei so gegensätzliche Einschätzungen so öffentlich aufeinander. Bill Ackman hält Fannie Mae für „dumm billig" und sieht ein Zehnfaches seines Einsatzes als realistisch. Michael Burry sieht vor allem FOMO am Werk — und erwartet eine deutliche Korrektur.

Starke Gewinne, gemischte Quartalszahlen

Das Handelsvolumen schnellte am 31. März auf rund 5,4 Millionen Aktien, der Kurs erreichte 7,86 Dollar. Trotz eines Kursanstiegs von über 50 Prozent Ende März liegt die Aktie seit Jahresbeginn noch immer rund 32 Prozent im Minus — und mehr als 50 Prozent unter ihrem September-Hoch.

Die Fundamentaldaten liefern ein zwiegespaltenes Bild. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Fannie Mae einen Nettogewinn von 14,4 Milliarden Dollar — das 14. Profitabilitätsjahr in Folge. Der Nettowert des Unternehmens erreichte 109 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal allerdings blieb der Gewinn je Aktie mit 0,60 Dollar unter der Analystenerwartung von 0,68 Dollar, der Umsatz lag bei 7,33 Milliarden Dollar.

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Zwei Lager, eine offene Frage

Ackman, der rund 10 Prozent der Anteile hält, setzt auf ein Ende der staatlichen Zwangsverwaltung unter einer zweiten Trump-Regierung. Seit 16 Jahren steht Fannie Mae unter diesem Konservatorium — eine Auflösung würde die Bewertungslogik grundlegend verändern.

Burry sieht das skeptischer. Er hält einen Börsengang zur Rekapitalisierung vor 2027 für unwahrscheinlich und erwartet, dass sich der Kurs kurzfristig wieder zurückzieht. Sein Argument: Die aktuelle Rally spiegele Stimmung wider, keine Substanz.

Kursziele und strukturelle Risiken

Breitere Analystenkreise stufen die Aktie im Konsens als moderaten Kauf ein. Die Kursziele reichen von 11,25 Dollar — ein impliziertes Aufwärtspotenzial von 53 Prozent — bis zu 14,30 Dollar als fairen Wert.

Das zentrale strukturelle Risiko bleibt dabei ungelöst: Das US-Finanzministerium hält Optionsscheine auf 80 Prozent der Stammaktien. Jede Rekapitalisierung würde zwangsläufig zu erheblicher Verwässerung führen — ein Faktor, den die optimistischsten Kursziele bislang nur begrenzt einpreisen.

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