FANUC, Millionen

FANUC investiert 90 Millionen Euro in US-Roboter-Fabrik

24.03.2026 - 07:30:24 | boerse-global.de

Der Robotik-Konzern FANUC baut seine US-Produktion massiv aus, um die wachsende Nachfrage nach Automatisierung und die Rückverlagerung von Fertigung zu bedienen.

FANUC investiert 90 Millionen Euro in US-Roboter-Fabrik - Foto: über boerse-global.de
FANUC investiert 90 Millionen Euro in US-Roboter-Fabrik - Foto: über boerse-global.de

FANUC America baut seine US-Produktion massiv aus. Der Robotik-Riese investiert rund 90 Millionen Euro in eine neue Hightech-Fabrik in Pontiac, Michigan. Das Ziel: Die wachsende Nachfrage nach Automatisierung in den USA bedienen und die Rückverlagerung der Produktion unterstützen.

Die Ankündigung des Großprojekts fiel in die jüngsten Tage. Die Pläne für die rund 78.000 Quadratmeter große Fabrik unterstreichen FANUCs Engagement für den US-Markt. Vor allem die Automobilindustrie und andere Schlüsselsektoren treiben die Nachfrage nach Robotern an. Die neue Fabrik soll 225 Arbeitsplätze schaffen und bis 2027 fertiggestellt sein.

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Schub für heimische Roboter-Produktion

Die Investition ist eine direkte Antwort auf den Boom bei Automatisierungslösungen „Made in USA“. Immer mehr US-Unternehmen wollen ihre Produktion zurück in das Land holen. Hochmoderne Roboter gelten als Schlüssel, um diese heimische Fertigung kosteneffizient zu machen.

„Automatisierung ist notwendig, um den amerikanischen Werkstandort wettbewerbsfähig zu halten“, betont Mike Cicco, Präsident und CEO von FANUC America. Die neue Fabrik entsteht auf einem etwa 16 Hektar großen Gelände in Pontiac. Es ist bereits der zweite große Ausbau des Robotik-Konzerns im Großraum Detroit binnen kurzer Zeit.

Vor zwei Jahren wurde in Auburn Hills bereits ein 74.000-Quadratmeter-Werk fertiggestellt. Mit der neuen Anlage wächst FANUCs US-Fläche auf insgesamt rund 279.000 Quadratmeter. Seit 2019 hat das Unternehmen damit fast 300 Millionen Euro in der Region investiert und 700 Jobs geschaffen.

Antwort auf die Rückverlagerungswelle

Der Ausbau kommt zur rechten Zeit. Immer mehr Firmen kehren mit ihrer Produktion in die USA zurück. Gründe sind robustere Lieferketten, bessere Qualitätskontrolle und kürzere Lieferzeiten. Die erhöhte Kapazität für Industrieroboter soll es mehr Unternehmen ermöglichen, ihre Prozesse zu automatisieren.

So wird heimische Fertigung wieder rentabler. Zu FANUCs größten Kunden zählt der Autoriese General Motors. Neben der Produktion stärkt FANUC auch die Ausbildung. Noch in diesem Jahr soll eine neue Akademie für Hightech-Fertigung in Auburn Hills eröffnen.

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Sie soll das nötige Fachpersonal für den Betrieb der komplexen Roboter-Systeme ausbilden. Damit festigt die Region Detroit weiter ihre Position als Zentrum für Robotik und Spitzentechnologie.

Was bedeutet das für die Industrie?

Die massive Investition hat Signalwirkung für die gesamte US-Robotik-Branche. Mehr Roboter aus heimischer Produktion können Lieferketten vereinfachen und Kosten senken. Die 225 neuen Jobs in Pontiac erfordern oft hochqualifizierte Kräfte in Entwicklung, Montage und Technik.

Gleichzeitig wächst so eine kompetente Belegschaft für die Fabrik der Zukunft. Die parallele Gründung einer Akademie zeigt einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht nicht nur um Technologie, sondern auch um das nötige Personal für ihr Wachstum.

Bis 2027 soll die neue Fabrik stehen. Dann kann FANUC Kunden von der Auto- bis zur Luftfahrtindustrie noch besser bedienen. Die Nachfrage nach Automatisierung steigt stetig. Mit seinen erweiterten Kapazitäten will FANUC eine Schlüsselrolle für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie spielen.

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