Viele Busse mit technischen MĂ€ngeln unterwegs
08.10.2024 - 06:27:16 | dpa.deWie aus dem TĂŒv-Report Omnibus 2024 hervorgeht, haben in den vergangenen zwei Jahren 14,1 Prozent der geprĂŒften Busse die Hauptuntersuchung nicht bestanden.
Dies entspreche einem Anstieg um 2,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Bericht von 2022. Bei weiteren 10,5 Prozent (plus 0,9 Punkte) der Busse hĂ€tten die SachverstĂ€ndigen "geringfĂŒgige MĂ€ngel" festgestellt. Zu den hĂ€ufigsten MĂ€ngeln gehören nach TĂŒv-Angaben Defekte an der Beleuchtung sowie Motoren und Antriebe, die Ăl verlieren.
TĂŒv: Anschnallpflicht im Fernverkehr muss besser kontrolliert werden
Im vergangenen Jahr wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge mehr als 6.200 Insassen von Bussen bei VerkehrsunfĂ€llen verletzt. Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug und MobilitĂ€t beim TĂŒv-Verband, betont dennoch: "Busse sind sehr sichere Verkehrsmittel."
Bei BusunfĂ€llen in Deutschland spielten weniger technische Defekte als der Faktor Mensch die entscheidende Rolle. Der TĂŒv bemĂ€ngelt unter anderem, dass die Anschnallpflicht im Reise- und Fernverkehr zu selten kontrolliert werde. FĂŒr den "Bus-Report" wurden rund 58.600 Hauptuntersuchungen von Bussen aus dem Nah- und Fernverkehr ausgewertet.
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