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General Mills Aktie: Prognose gekappt

01.04.2026 - 05:14:45 | boerse-global.de

General Mills verfehlt Quartalsziele und senkt Jahresprognose deutlich. Hohe Kosten durch gestörte Lieferketten und institutionelle Verkäufe belasten die Aktie.

General Mills Aktie: Prognose gekappt - Foto: über boerse-global.de

Der anhaltende Konflikt in der Straße von Hormus hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz von General Mills. Gestörte globale Lieferketten für Düngemittel treiben die Produktionskosten für den Lebensmittelkonzern spürbar in die Höhe. Als Konsequenz verfehlte das Unternehmen im dritten Quartal die Markterwartungen und sah sich gezwungen, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten zu korrigieren.

Schwache Zahlen und institutionelle Verkäufe

Die jüngsten Geschäftszahlen spiegeln die angespannte Kostenlage wider. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sanken die Nettoumsätze um acht Prozent auf 4,4 Milliarden US-Dollar. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie blieb der Konzern mit 0,64 US-Dollar hinter den erwarteten 0,73 US-Dollar zurück.

Diese fundamentale Schwäche blieb bei Großinvestoren nicht unbemerkt. So reduzierte TrueMark Investments seine Position bereits im Vorfeld drastisch und stieß im vierten Quartal 2025 fast 90 Prozent seiner Anteile ab. Gleichzeitig stieg das Interesse der Leerverkäufer, was sich in einer Zunahme der Short-Positionen auf über sieben Prozent des Streubesitzes zeigt.

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Analysten reagieren auf trübe Aussichten

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management nun mit einem Rückgang des operativen Gewinns und des Ergebnisses je Aktie um 16 bis 20 Prozent. Zuvor war man lediglich von einem Minus von 10 bis 15 Prozent ausgegangen. Analysten zogen umgehend Konsequenzen aus der verschärften Problematik. Sowohl die Deutsche Bank als auch TD Cowen senkten ihre Kursziele auf 32 US-Dollar und bestätigten ihre Halteempfehlungen.

An der Börse manifestiert sich dieser Pessimismus in einem anhaltenden Abwärtstrend. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 32,33 Euro notiert das Papier nur knapp über seinem erst in der vergangenen Woche markierten 52-Wochen-Tief. Auf Jahressicht steht mittlerweile ein Verlust von über 41 Prozent zu Buche.

Dividende unter Beobachtung

Trotz des operativen Gegenwinds hält General Mills an seiner aktionärsfreundlichen Ausschüttungspolitik fest. Für das anstehende Quartal wurde eine Dividende von 0,61 US-Dollar deklariert, was einer jährlichen Rendite von rund 6,6 Prozent entspricht. Der Ex-Dividenden-Tag fällt auf den 10. April 2026, die Auszahlung erfolgt am 1. Mai.

Obwohl der Konzern seit 127 Jahren ununterbrochen Dividenden zahlt, wachsen am Markt die Zweifel. Angesichts der nun prognostizierten Gewinneinbrüche für 2026 stellen erste Marktbeobachter die langfristige Tragfähigkeit dieser hohen Ausschüttungsquote infrage. Das aktuelle Konsens-Rating der Analysten lautet entsprechend auf "Reduzieren".

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