Gold, Panik

Gold: Panik vorerst gestoppt!

14.04.2026 - 11:51:52 | boerse-global.de

Überraschende Verhandlungsbereitschaft zwischen USA und Iran dämpft Ölpreise und Inflationsängste, was dem Edelmetall Luft nach oben verschafft. Die US-Geldpolitik bleibt jedoch ein Gegenwind.

Gold: Panik vorerst gestoppt! - Foto: über boerse-global.de

Die Handelswoche begann mit der akuten Angst vor einer globalen Energiekrise und einer Blockade der Straße von Hormus. Nun sorgt eine überraschende diplomatische Wende zwischen Washington und Teheran für Aufatmen an den Märkten. Der Goldpreis reagiert prompt auf die entspannte Lage und grenzt seine jüngsten Verluste ein.

Diplomatie drückt die Ölpreise

Verantwortlich für die Achterbahnfahrt der vergangenen Tage ist die geopolitische Lage im Nahen Osten. Nachdem am Wochenende Friedensgespräche in Pakistan gescheitert waren, planten die USA eine Seeblockade gegen iranische Öllieferungen. Das trieb die Energiepreise massiv in die Höhe. Am Dienstag wendete sich das Blatt. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian signalisierten überraschend Bereitschaft zur Wiederaufnahme von Verhandlungen.

Die Ölpreise gaben daraufhin nach, was die akuten Inflationssorgen der Anleger dämpfte. Parallel dazu kletterte das Edelmetall im europäischen und amerikanischen Handel wieder über die Marke von 4.760 US-Dollar je Feinunze, nachdem es im asiatischen Frühhandel noch bei 4.702 US-Dollar notiert hatte.

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Zinswende lässt auf sich warten

Neben der Geopolitik rückt die US-Geldpolitik wieder in den Mittelpunkt. Die hartnäckige Inflation bleibt ein spürbarer Gegenwind für zinslose Anlagen. Der jüngste US-Verbraucherpreisindex kletterte auf 3,3 Prozent und markierte damit den höchsten Stand seit Mai 2024. Die Märkte preisen aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent ein, dass die US-Notenbank den Leitzins bis Ende 2026 auf dem hohen Niveau von 3,5 bis 3,75 Prozent belässt.

Eine strukturelle Stütze liefert indes die Nachfrage der Zentralbanken. Obwohl das globale Kaufvolumen im Januar 2026 auf fünf Tonnen zurückging, greifen nun Länder wie Malaysia und Südkorea nach langer Pause wieder zu.

Technische Marken im Fokus

Aus technischer Sicht befindet sich Gold nach dem Rutsch unter die 50-Tage-Linie in einer Korrektur. Indikatoren wie der MACD und ein RSI von 43,50 bestätigen das aktuell schwächere Momentum. Für die kommenden Handelstage zeichnet sich eine Konsolidierung in einem engen Band ab.

Hält die Unterstützung bei 4.700 US-Dollar, öffnet sich der Weg in Richtung 4.850 US-Dollar. Ein Bruch dieser Marke würde den Blick unweigerlich auf das nächste Level bei 4.577 US-Dollar lenken. Die Veröffentlichung der US-Erzeugerpreise am heutigen Dienstag wird den nächsten konkreten Impuls für diese kurzfristige Richtungsentscheidung liefern.

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