Hirntraining, Demenzrisiko

Hirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

31.03.2026 - 05:39:36 | boerse-global.de

Eine spezielle Trainingsmethode zur visuellen Verarbeitung reduziert das Demenzrisiko signifikant. Die Ergebnisse werden durch eine groß angelegte Studie mit Millionenbudget weiter untersucht.

Hirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Hirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Eine spezielle Trainingsmethode kann das Demenzrisiko um ein Viertel senken. Das belegen neue Langzeitergebnisse und eine massive Ausweitung der staatlichen Förderung. Im Fokus steht das Training der visuellen Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Speed-Training schlägt klassisches Gedächtnistraining

Die aktuellen Auswertungen der ACTIVE-Studie liefern den bisher stärksten Beweis. Über 2.800 Teilnehmer wurden 20 Jahre lang beobachtet. Das Ergebnis ist eindeutig: Während klassisches Gedächtnis- oder Logiktraining keinen signifikanten Schutz bot, senkte das sogenannte Speed-Training das Demenzrisiko um 25 Prozent.

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Die Probanden absolvierten dabei insgesamt weniger als 24 Stunden Training. Diese kurze, aber intensive Methode konzentriert sich auf visuelle Aufmerksamkeit und das Erfassen von Informationen unter Zeitdruck. Forscher vermuten, dass dieses adaptive Lernen das Gehirn zwingt, neue, stabile neuronale Verbindungen zu knüpfen.

Millionen-Förderung für die Mega-Studie PACT

Die Bedeutung dieser Erkenntnisse unterstreicht eine aktuelle Finanzspritze. Die PACT-Studie erhielt kürzlich zusätzliche 2,8 Millionen US-Dollar. Ihr Gesamtbudget liegt damit bei über 50 Millionen Dollar.

Mit rund 7.600 älteren Erwachsenen ist PACT die derzeit größte Studie ihrer Art. Sie soll die Ergebnisse der ACTIVE-Studie validieren und die zugrundeliegenden Mechanismen entschlüsseln. Untersucht wird unter anderem, ob das Training die Bildung von Alzheimer-Plaques verzögern kann. Erste umfassende Ergebnisse werden für 2028 erwartet.

Exergames: Wenn Bewegung auf Denksport trifft

Neben rein digitalem Training gewinnen kognitiv-motorische Ansätze an Bedeutung. Aktuelle Studien belegen, dass die Kombination aus körperlicher Bewegung und gleichzeitigem Denksport besonders effektiv ist.

Diese sogenannten Exergames verbesserten in einer Untersuchung nicht nur die geistige Leistung, sondern ließen auch Gedächtnisregionen im Gehirn wachsen. Gleichzeitig sank das Sturzrisiko der Teilnehmer um bis zu 80 Prozent. Die physische Komponente fördert die Durchblutung und schafft so die ideale Grundlage für kognitive Reize.

Digitale Apps verjüngen das Gehirn

Ein weiterer Durchbruch gelang Forschern bei der Untersuchung von Hirntrainings-Apps. Eine zehnwöchige, intensive Nutzung adaptiver Programme regenerierte das cholinerg System im Gehirn. Dieses ist für Aufmerksamkeit und Gedächtnis zuständig.

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Moderne Bildgebungsverfahren zeigten: Nach dem Training wiesen die Gehirne der Teilnehmer biochemische Merkmale auf, die einem zehn Jahre jüngeren Gehirn entsprachen. Der Schlüssel liegt in der ständigen Anpassung an die individuelle Leistungsgrenze, die echte neuroplastische Veränderungen auslöst.

Ein Milliardenmarkt formiert sich

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind enorm. Angesichts einer alternden Bevölkerung suchen Regierungen weltweit nach kostengünstigen Präventionsstrategien. Der Markt für klinisch validiertes Hirnleistungstraining wächst rasant.

Gesundheitsökonomen schätzen, dass Investitionen in flächendeckende Programme die Pflegekosten um Milliarden senken könnten. Der Fokus verschiebt sich von der Behandlung hin zur proaktiven Stärkung der kognitiven Reserve bei gesunden Erwachsenen ab 50. Anbieter ohne wissenschaftliche Belege geraten zunehmend unter Druck.

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