Hohe Strafen nach Riesenbetrug mit Immobilien in Frankreich
15.01.2026 - 15:36:49 | dpa.deDas GrĂŒnderehepaar des Immobilienunternehmens Apollonia, ĂŒber das der riesige Betrug eingefĂ€delt wurde, erhielt sieben Jahre Haft und eine Strafe von jeweils 2,5 Millionen Euro. AuĂerdem wurden Immobilien, Konten und Schmuck des Paars im Wert von 20 Millionen Euro beschlagnahmt.
Das Paar und zwölf Mitangeklagte sollen Immobilien als quasi sich selbst finanzierend angepriesen haben, Banken die Kreditaufnahme bei weiteren Instituten verschwiegen und etliche Kunden durch WertĂŒberschĂ€tzung in Schulden getrieben haben. Mehr als 750 Menschen traten in dem Verfahren als NebenklĂ€ger auf. Die ersten Klagen in dem Skandal wurden vor rund 18 Jahren von Medizinern und ZahnĂ€rzten eingereicht, die durch das betrĂŒgerische Investitionsmodell in Schulden und den Ruin getrieben wurden.
Opfer stehen vor Schuldenbergen
Durch Telefonmarketing und Mundpropaganda war das Modell in KrankenhĂ€usern und Arztpraxen angepriesen und den Ărzten in Aussicht gestellt worden, man kĂŒmmere sich um alles. Nachdem die Investoren zunĂ€chst tatsĂ€chlich von einer Konstruktion mit Steuerbefreiungen profitiert hatten, standen sie spĂ€ter vor Schulden, die sich vielfach auf Summen zwischen 800.000 und vier Millionen Euro summierten.
Im noch ausstehenden zivilrechtlichen Teil des Verfahrens kommen auf das Paar im Alter von 69 und 71 Jahren Forderungen von Banken in Höhe von 270 Millionen Euro zu, sagte die Vorsitzende Richterin laut der Zeitung "La Provence".
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