Investis Aktie: Starkes Mietjahr
18.03.2026 - 11:07:10 | boerse-global.deInvestis hat die Jahresergebnisse 2025 vorgelegt – und die Zahlen sprechen für sich. Die Mieteinnahmen legten um 24 Prozent auf 79,8 Millionen Franken zu, das EBITDA vor Neubewertungen kletterte sogar um 40 Prozent auf 53,3 Millionen Franken. Die Aktie legte daraufhin um 2,66 Prozent auf 150,50 Franken zu und nähert sich damit wieder dem 52-Wochen-Hoch von 159 Franken.
Der bereinigte Nettogewinn – also ohne Neubewertungseffekte – hat sich mehr als verdoppelt und liegt bei 54,1 Millionen Franken. Das zeigt: Das operative Fundament ist robust, unabhängig von marktseitigen Bewertungsgewinnen. Zusätzlich steuerten Aufwertungsgewinne von 113,5 Millionen Franken zum Gesamtnettogewinn von 152 Millionen Franken bei. Einen Teil davon erklärt ein Einmaleffekt: der Teilverkauf der Beteiligung an PHM Group TopCo Oy brachte 11,1 Millionen Franken ein.
Wenig Leerstand, viel Potenzial
Das Immobilienportfolio wuchs um 12,2 Prozent auf 2,238 Milliarden Franken – getrieben durch Zukäufe im Volumen von 136 Millionen Franken und eben jene Neubewertungsgewinne. Der durchschnittliche Realzinssatz, mit dem die Objekte abgezinst werden, sank leicht von 3,00 auf 2,89 Prozent. Das spiegelt die anhaltend starke Nachfrage nach erstklassigen Schweizer Wohnimmobilien wider.
Die Leerstandsquote liegt im Wohnbereich bei gerade einmal 1,0 Prozent. Gleichzeitig attestieren unabhängige Gutachter dem Portfolio ein Mietsteigerungspotenzial von 15 Prozent – überdurchschnittlich hoch, weil viele bestehende Mietverträge noch unter dem aktuellen Marktniveau liegen. 72 Prozent der Verträge sind an den Schweizer Konsumentenpreisindex gekoppelt, was eine automatische Anpassung bei steigender Inflation sichert.
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Dividende steigt, Ausblick positiv
Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Jahresdividende von 2,60 auf 3,00 Franken je Aktie vor – ein klares Zeichen dafür, dass die Ausschüttung vollständig aus dem operativen Cashflow getragen wird. Die Eigenkapitalquote liegt bei 64 Prozent, der Loan-to-Value bei konservativen 28 Prozent. Der durchschnittliche Fremdkapitalzins sank 2025 auf 0,88 Prozent – ein erheblicher Kostenvorteil.
Für 2026 erwartet das Management weiteres Mietertragswachstum, gestützt durch die im vergangenen Jahr getätigten Akquisitionen und die strukturelle Angebotsknappheit im Genferseebecken. Genf verzeichnete 2025 ein Bevölkerungswachstum von 1,3 Prozent, der Kanton Waadt legte um 1,0 Prozent zu – bei gleichzeitig schwindenden Bauflächen eine Kombination, die den Druck auf den Wohnungsmarkt mittelfristig kaum abklingen lässt.
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