Kölner Opernquartier öffnet im September 2026
08.02.2026 - 23:39:12Die Sanierung der Kölner Bühnen am Offenbachplatz endet nach über zehn Jahren Bauzeit. Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) bestätigte die Wiedereröffnung für September 2026. Das Projekt gilt als eines der teuersten und umstrittensten Kulturvorhaben Deutschlands.
Ein Milliardengrab mit festem Enddatum
Ursprünglich sollte das denkmalgeschützte Ensemble aus den 1950er Jahren bereits 2015 fertig sein. Planungsfehler, vor allem in der Haustechnik, führten jedoch zu einem kompletten Neustart. Die Kosten explodierten.
- Geplante Baukosten 2012: 253 Millionen Euro
- Aktuelle Baukosten: rund 798 Millionen Euro
- Gesamtkosten inklusive Finanzierung und Ausweichspielstätten: geschätzt bis zu 1,5 Milliarden Euro
Nun liegt ein detaillierter Fahrplan vor. Die bauliche Fertigstellung soll Ende 2025 stehen, gefolgt von technischer Inbetriebnahme. Ein großes Bürgerfest am 19. und 20. September 2026 läutet die neue Ära ein, der offizielle Festakt folgt am 24. September.
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Mehr als nur ein Theater: Ein neues Stadtviertel entsteht
Das sanierte Areal ist ein Herzstück der Kölner Stadtentwicklung. Architekt Wilhelm Riphahns Nachkriegsbau wird denkmalgerecht saniert und um 7.000 Quadratmeter moderne Fläche erweitert. Ein weltweites Unikat entsteht mit der neuen, festen Kinderoper.
Insgesamt finden künftig rund 2.350 Besucher gleichzeitig in den vier Spielstätten Platz. Auch der umliegende Offenbachplatz wurde neu gestaltet, um das gesamte Opernquartier aufzuwerten und besser zu vernetzen.
Von der Kostenlawine zum Hoffnungsträger?
Die immensen Verzögerungen und Kostensteigerungen zogen heftige Kritik nach sich. Der Bund der Steuerzahler sah hier ein Paradebeispiel für Verschwendung. Das Vertrauen in die städtische Bauverwaltung ist angeschlagen.
Doch die Stadt blickt nach vorn. Oberbürgermeister Burmester hofft auf eine Strahlkraft wie die der einst ebenfalls umstrittenen Hamburger Elbphilharmonie. „Die Oper hat die Verpflichtung, sich für alle Schichten zu öffnen“, so Burmester. Die Fertigstellung soll dem Image Kölns als Kulturmetropole neuen Schub geben und die umliegende Wirtschaft beleben.
Mit dem festen Termin geht das Mega-Projekt in die finale Phase. Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada bereitet bereits die Spielzeit 2025/26 vor. Wenn sich im Herbst 2026 der Vorhang hebt, beginnt ein neues Kapitel für das kulturelle Herz der Domstadt.
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