Koninklijke, Vopak

Koninklijke Vopak Aktie: Milliarden-Regen für Aktionäre

25.02.2026 - 10:05:03 | boerse-global.de

Der Tanklager-Spezialist Vopak meldet einen Rekordgewinn für 2025 und kündigt ein umfangreiches Aktionärsvergütungsprogramm im Wert von 1,7 Milliarden Euro bis 2030 an.

Koninklijke Vopak Aktie: Milliarden-Regen für Aktionäre - Foto: über boerse-global.de
Koninklijke Vopak Aktie: Milliarden-Regen für Aktionäre - Foto: über boerse-global.de

Vopak hat heute Rekordergebnisse für 2025 vorgelegt und gleichzeitig ein ambitioniertes Ausschüttungsprogramm angekündigt. Der niederländische Tanklager-Betreiber will bis Ende 2030 rund 1,7 Milliarden Euro an seine Aktionäre zurückfließen lassen. Das Paket umfasst Aktienrückkäufe von bis zu 500 Millionen Euro sowie jährliche Dividendensteigerungen von mindestens 5 Prozent.

Für 2025 schlägt das Management eine Dividende von 1,80 Euro je Aktie vor – ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der proportionale operative Free Cashflow kletterte um 7 Prozent auf ein Rekordhoch von 823 Millionen Euro, was 7,13 Euro je Aktie entspricht. CEO Dick Richelle zeigte sich zuversichtlich: „Die starke Dynamik bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie gibt uns die Zuversicht, unser Investitionsziel von 4 Milliarden Euro bis 2030 zu erreichen."

Starke Zahlen trotz Währungsgegenwind

Der Nettogewinn schnellte um 61 Prozent auf 604 Millionen Euro nach oben, getrieben vor allem durch eine Wertaufholung von 181 Millionen Euro für die Europoort-Einheit in Rotterdam. Dort verbesserten sich die Marktaussichten im Ölgeschäft deutlich. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 5,23 Euro – ein Zuwachs von 68 Prozent.

Währungseffekte belasteten allerdings das operative Geschäft. Das proportionale EBITDA legte bereinigt um Währungseinflüsse um 4,1 Prozent zu, erreichte aber nominal nur 1,18 Milliarden Euro nach 1,17 Milliarden Euro 2024. Die Auslastungsquote sank leicht auf 91 Prozent, erholte sich im vierten Quartal jedoch auf 92,4 Prozent.

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Ausblick enttäuscht Analysten

Für 2026 peilt Vopak ein proportionales EBITDA zwischen 1,15 und 1,20 Milliarden Euro an. Der Mittelwert liegt damit rund 3 Prozent unter der Konsenserwartung von 1,21 Milliarden Euro – hauptsächlich wegen negativer Währungseffekte. Jefferies bestätigte daraufhin sein „Hold"-Rating mit einem Kursziel von 40 Euro. Die Aktie notiert aktuell bei 43,50 Euro, was einem Aufschlag von 13 Prozent auf das historische Bewertungsniveau entspricht.

Das erste Rückkaufprogramm über 100 Millionen Euro startet morgen und läuft bis spätestens Februar 2027. Die proportionale Verschuldung liegt mit dem 2,60-fachen des EBITDA komfortabel im Zielkorridor von 2,5 bis 3,0. Parallel investiert Vopak kräftig in Wachstum: Die Wachstumsausgaben stiegen 2025 auf 596 Millionen Euro nach 391 Millionen Euro im Vorjahr.

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