McKesson Corporation, US58155Q1031

McKesson Corporation Aktie: DCF zeigt 40-Prozent-Under-Valuation nach Rückgang – Upgrade zu Buy

22.03.2026 - 13:31:21 | ad-hoc-news.de

Die McKesson Corporation Aktie (ISIN: US58155Q1031) notiert an der NYSE bei rund 886 US-Dollar und gilt per DCF-Analyse als 40 Prozent unterbewertet. Wall Street Zen stuft den Titel auf 'Buy' hoch, trotz jüngstem Pullback. Für DACH-Investoren attraktiv im stabilen Healthcare-Sektor.

McKesson Corporation, US58155Q1031 - Foto: THN
McKesson Corporation, US58155Q1031 - Foto: THN

Die McKesson Corporation Aktie zieht sich kürzlich an der NYSE zurück, doch frische Analysen sehen hier eine Kaufgelegenheit. Eine Discounted-Cash-Flow-Berechnung (DCF) zeigt den Titel bei 885,84 US-Dollar um 40,2 Prozent unter dem inneren Wert von 1.481,84 US-Dollar. Gleichzeitig hat Wall Street Zen die Bewertung von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft. Das macht den US-Arzneimittelgroßhändler für DACH-Investoren interessant, die auf defensive Werte mit Wachstumspotenzial setzen. Der Markt reagiert auf starke Quartalszahlen aus Februar, inklusive Umsatzplus von 11,4 Prozent und EPS von 9,34 US-Dollar.

Stand: 22.03.2026

Dr. Lukas Hartmann, Senior-Analyst für US-Healthcare-Aktien bei der DACH-Börsenredaktion. McKesson profitiert als Logistikriese vom demografischen Wandel und Tech-Integration im Gesundheitswesen, was stabile Cashflows für langfristige Portfolios sichert.

Jüngster Kursrückgang: Pullback oder Einstiegschance?

Die McKesson Corporation Aktie fiel in der vergangenen Woche um 5,9 Prozent und im Monat um 6,5 Prozent an der NYSE. Trotz eines Jahresplus von 7,6 Prozent bleibt der Titel langfristig stark: 34,5 Prozent Rendite im Vorjahr, 159,2 Prozent in drei Jahren und 369,4 Prozent in fünf Jahren. Zuletzt notierte der Kurs bei etwa 885,84 US-Dollar. Dieser Rückgang kontrastiert mit der soliden operativen Performance.

McKesson ist einer der größten Arzneimittelgroßhändler Nordamerikas. Das Unternehmen gliedert sich in vier Segmente: U.S. Pharmaceutical, Prescription Technology Solutions, Medical-Surgical Solutions und International. Diese Diversifikation schützt vor Sektor-Schwankungen. Der Pullback könnte mit breiteren Unsicherheiten im Healthcare-Bereich zusammenhängen, wie regulatorischem Druck oder Gewinnmitnahmen nach starken Quartalszahlen.

Analysten betonen, dass der Markt den inneren Wert unterschätzt. Die DCF-Berechnung basiert auf Free-Cash-Flows von 9,61 Milliarden US-Dollar und Prognosen bis 2035. Wachstum in Arzneimittelverteilung und digitalen Lösungen treibt das Modell. Für Investoren bedeutet das: Der Rückgang bietet potenziell einen attraktiven Einstieg.

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Starke Quartalszahlen als Fundament

McKesson übertraf am 4. Februar Erwartungen klar. Das Unternehmen meldete ein EPS von 9,34 US-Dollar bei Prognosen von 9,19 US-Dollar. Der Umsatz stieg auf 106,16 Milliarden US-Dollar, 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr und über dem Konsens von 105,98 Milliarden. Die Nettomarge lag bei 1,09 Prozent, trotz negativem Eigenkapitalrendite von minus 338,97 Prozent aufgrund hoher Verschuldung.

Für das Fiskaljahr 2026 gibt McKesson eine EPS-Richtlinie von 38,80 bis 39,20 US-Dollar vor. Analysten erwarten derzeit 32,77 US-Dollar, was Upside signalisiert. Zusätzlich kündigte das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,82 US-Dollar an, zahlbar am 1. April. Ex-Dividende ist der 2. März, was eine jährliche Ausschüttung von 3,28 US-Dollar und eine Rendite von 0,4 Prozent ergibt. Die Auszahlungsquote beträgt 9,43 Prozent.

Diese Zahlen unterstreichen McKessons Resilienz. Als Fortune-10-Unternehmen versorgt es nahezu jeden Healthcare-Bereich mit Logistik, Insights und Services. Das Modell ist defensiv, profitiert aber von Innovationen wie Big-Data-Analytics.

Analysten-Upgrades und Bewertung

Wall Street Zen hat McKesson am 22. März von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft. Grund: Starke Finanzen, Umsatzwachstum und strategische Investitionen in Specialty-Pharmacy und Medizin-Logistik. Mizuho hob das Kursziel von 880 auf 885 US-Dollar bei 'Neutral', TD Cowen von 1.000 auf 1.012 US-Dollar bei 'Buy'. Der Konsens lautet 'Moderate Buy'.

Das KGV liegt bei 25,0x, über dem Healthcare-Durchschnitt von 21,2x, aber unter Peers bei 26,4x. Ein 'Fair Ratio' von 36,2x deutet auf Unterbewertung hin. Institutionelle Investoren wie Calamos Advisors reduzierten Positionen leicht, neue Stakes kamen von University of Texas oder Swiss RE. Insider verkauften Anteile im Wert von 3,74 Millionen US-Dollar, besitzen aber nur 0,08 Prozent.

Diese Signale stärken das Bild eines unterschätzten Werts. Der 12-Monats-Tiefststand lag bei 637 US-Dollar, Höchststand bei 999 US-Dollar an der NYSE.

Strategische Position im Healthcare-Markt

McKesson dominiert die US-Pharma-Verteilung mit Fokus auf Specialty-Drugs, Technologie und internationale Expansion. Das U.S. Pharmaceutical-Segment macht den Großteil aus, ergänzt durch Tech-Lösungen für Verschreibungen und medizin-chirurgische Supplies. Globale Reichweite minimiert regionale Risiken.

Im Big-Data-Bereich konkurriert McKesson mit Optum und IBM, verbessert Effizienz und Patientenoutcomes. Der Sektor profitiert von Alterung der Bevölkerung, steigender Medikamentennachfrage und Digitalisierung. Neben UnitedHealth und Johnson & Johnson zählt McKesson zu den Top-Stocks.

Diese Position sichert skalierbare Cashflows. Investitionen in Tech treiben Margen, während die Lieferkette essenziell bleibt.

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Relevanz für DACH-Investoren

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet McKesson Stabilität in unsicheren Zeiten. Der Healthcare-Sektor ist defensiv, mit konstanter Nachfrage unabhängig von Konjunktur. DACH-Portfolios profitieren von US-Wachstum, diversifiziert durch Währungseffekte und Dividenden.

Die Under-Valuation per DCF macht den Titel attraktiv für Buy-and-Hold-Strategien. Europäische Investoren schätzen stabile Cashflows inmitten alternder Gesellschaften. Zugang über NYSE erfordert Broker mit US-Zugang, Renditepotenzial überwiegt Volatilität.

Im Vergleich zu europäischen Peers bietet McKesson höheres Wachstum bei vergleichbarer Defensive. Das Upgrade verstärkt das Interesse.

Risiken und offene Fragen

Regulatorische Risiken wie Drug-Pricing-Reformen in den USA drücken Margen. Als Großhändler steht McKesson unter Antitrust-Beobachtung. Lieferkettenstörungen oder Biosimilar-Konkurrenz könnten Volumen mindern.

Hohe Verschuldung erklärt die negative ROE. Fehlende detaillierte Prognosen erhöhen Volatilität. Internationale Aktivitäten bergen Währungsrisiken. Insiderverkäufe signalisieren Vorsicht.

Trotzdem überwiegen Stärken: Skaleneffekte, Tech-Investitionen und Marktdominanz. Nächste Earnings werden entscheidend.

Ausblick: Potenzial und nächste Schritte

Bei anhaltendem Healthcare-Boom könnte McKesson zum DCF-Wert aufschließen. Fokus auf Specialty-Pharma und Data-Analytics treibt Wachstum. Die Aktie eignet sich für langfristige Portfolios.

DACH-Investoren sollten den Titel beobachten, insbesondere vor nächsten Quartalszahlen. Der Pullback bietet Chancen, Risiken bleiben überschaubar. Stabile Dividenden runden das Bild ab.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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