Microsoft, Edge

Microsoft Edge schließt kritische Sicherheitslücken

30.03.2026 - 19:01:19 | boerse-global.de

Microsoft Edge erhält umfassende Updates mit Patches für aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken, Leistungsverbesserungen und neuen Privatsphäre-Funktionen wie die Private IP-Option.

Microsoft Edge schließt kritische Sicherheitslücken - Foto: über boerse-global.de
Microsoft Edge schließt kritische Sicherheitslücken - Foto: über boerse-global.de

Microsoft Edge hat Ende März 2026 eine Reihe entscheidender Updates erhalten. Sie stärken die Sicherheit und Leistung des Browsers in einer Zeit zunehmender Cyber-Bedrohungen. Die Updates beinhalten kritische Patches für aktiv ausgenutzte Schwachstellen sowie Leistungsverbesserungen und neue Funktionen.

Kritische Sicherheits-Patches schützen vor Angriffen

Im Fokus der jüngsten Updates standen dringende Sicherheitskorrekturen. Am 26. März 2026 veröffentlichte Microsoft ein Update für die Edge Stable Channel-Versionen vor 146.0.3856.84. Es schließt mehrere Schwachstellen, die zu Remote-Code-Ausführung, Denial-of-Service-Angriffen oder dem Auslesen sensibler Daten führen könnten.

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Besonders brisant: Die Sicherheits lücke CVE-2026-3910 wurde bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt. Microsoft empfahl dringend, auf Version 146.0.3856.59 oder höher zu aktualisieren. Das jüngste Stable-Update 146.0.3856.84 schließt diese und sieben weitere schwerwiegende Lücken. Darunter sind Heap-Pufferüberläufe in Web Audio und Probleme bei der CSS-Verarbeitung.

Leistung und Stabilität im Fokus

Neben den Sicherheitsupdates treibt Microsoft auch die Performance des Browsers voran. Für den Extended Stable Channel erschien am 27. März Version 146.0.3856.84. Die Beta Channel-Version 147.0.3912.31 behebt verschiedene Fehler.

Ein wichtiges Projekt ist die Migration zu einer verbesserten V2-Architektur für Workspaces. Sie läuft seit Version 145 und soll die Stabilität der Tab-Verwaltung erhöhen. Die Daten der gespeicherten Arbeitsbereiche werden dafür vom OneDrive/SharePoint-Speicher in den Edge Sync-Dienst verschoben. Allerdings gehen dabei einige Kollaborationsfunktionen verloren.

Auch mobile Nutzer profitieren: Updates für iOS (146.0.3856.77) und Android (146.0.3856.71) vom 24. März optimieren die Performance auf Smartphones und Tablets.

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Neue Funktionen und Privatsphäre-Optionen

Microsoft rollt kontrolliert neue Features aus. Ein überarbeitetes Profil-Flyout soll die Verwaltung von Anmeldedaten und die Unterscheidung zwischen Berufs- und Privatprofil erleichtern.

Im Bereich Privatsphäre kommt eine „Private IP“-Funktion als Teil des Edge Secure Network (VPN). Sie leitet bekannte Tracker über das sichere Netzwerk um und verbirgt so die IP-Adresse des Nutzers. Die Einstellungen für Tracking Prevention werden vereinfacht und für den normalen und den InPrivate-Modus zusammengeführt.

Eine weitere Änderung betrifft den Dialog „Browserdaten löschen“: Passwörter wurden aus der Liste der löschbaren Datentypen entfernt. Das soll verhindern, dass Nutzer ihre gespeicherten Zugangsdaten versehentlich löschen.

Ausblick: AI-Integration und Systemvoraussetzungen

Die Integration von KI-Funktionen wird fortgesetzt. Microsoft 365 Copilot Chat kann nun kontextbezogene Fragen über mehrere geöffnete Tabs hinweg beantworten. Für April ist eine überarbeitete KI-Einstellungsseite geplant, die alle Copilot-Funktionen bündelt.

Gleichzeitig beendet Microsoft einige ältere Features. Der Dienst „Collections“ wird eingestellt. Nutzer können keine neuen Elemente mehr hinzufügen und sollten vorhandene Sammlungen exportieren oder in Favoriten verschieben.

Auch die Systemvoraussetzungen ändern sich: Edge Version 150 wird die letzte sein, die macOS 12 (Monterey) unterstützt. Ab Version 151 ist mindestens macOS 13 (Ventura) erforderlich. Die regelmäßigen Updates und die strategische Weiterentwicklung sollen Microsoft Edge auch im wettbewerbsintensiven Browser-Markt eine starke Position sichern.

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