Microsoft sichert sich exklusiven Zugang zu HBM-Spitzenchips von SK Hynix
28.01.2026 - 04:24:12Microsoft geht eine exklusive Partnerschaft mit dem südkoreanischen Halbleiterriesen SK Hynix ein. Ziel ist es, die eigene KI-Hardware mit der schnellsten verfügbaren Speichertechnologie auszustatten. Das Abkommen unterstreicht den erbitterten Wettlauf um die besten Komponenten für künstliche Intelligenz.
Laut Branchenkreisen wird SK Hynix ab sofort der alleinige Lieferant für den fortschrittlichsten High Bandwidth Memory (HBM) für Microsofts neuen KI-Beschleuniger Maia 200 sein. Die Vereinbarung sichert dem Softwarekonzern einen privilegierten Zugang zur neuesten HBM3E-Generation. Für SK Hynix festigt der Deal die Marktführerschaft im lukrativen HBM-Sektor, der durch den KI-Boom explodiert.
Im Zentrum der Partnerschaft steht Microsofts eigener KI-Chip, der Maia 200. Der Beschleuniger wird im fortschrittlichen 3-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt und ist speziell für KI-Inferenzaufgaben konzipiert. Seine Architektur integriert sechs Einheiten des 12-lagigen HBM3E von SK Hynix.
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Das Ergebnis ist eine gewaltige Speicherkapazität von 216 Gigabyte pro Chip. Diese Menge ist entscheidend, um die enormen Datensätze und komplexen Algorithmen moderner KI-Anwendungen zu verarbeiten. Microsoft hat mit der Auslieferung der Chips in seine Rechenzentren bereits begonnen, startend in Iowa.
Strategischer Schachzug gegen Nvidia & Co.
Das Exklivabkommen markiert eine Zeitenwende im KI-Hardware-Markt. Große Tech-Konzerne wie Microsoft, Google und Amazon entwerfen zunehmend eigene KI-Chips (ASICs). Sie wollen sich so von Universal-Anbietern wie Nvidia unabhängiger machen und die Leistung exakt auf ihre Dienste zuschneiden.
Die Partnerschaft mit SK Hynix verschafft Microsoft dabei einen entscheidenden Vorteil. Der exklusive Zugriff auf die neueste HBM-Technologie sichert Leistung und Verfügbarkeit der Maia-200-Chips. Der Deal heizt zudem den Wettbewerb zwischen den südkoreanischen Speichergiganten SK Hynix und Samsung weiter an, die beide um Milliardenaufträge der Cloud-Anbieter kämpfen.
Markt reagiert mit Kursgewinnen
Die Ankündigung ließ die Aktie von SK Hynix spürbar anziehen. Investoren honorieren die gestärkte Marktposition des Unternehmens. Analysten sehen in dem Deal eine Bestätigung der technologischen Führerschaft von SK Hynix in einem Bereich, der zum Engpass für die KI-Entwicklung geworden ist.
Die Nachfrage nach HBM beschränkt sich längst nicht mehr auf einen einzigen Chip-Hersteller. Sie ist zur Schlüsselkomponente für Dutzende eigener KI-Chip-Projekte geworden. Die Entscheidung Microsofts, sich bei seinem Flaggschiff-Chip ausschließlich an SK Hynix zu binden, unterstreicht die Produktionsstärke des Unternehmens.
Wettrennen um die KI-Vorherrschaft
Die exklusive Partnerschaft bereitet die nächste Wettkampfphase in der KI vor. Microsofts Investment in eigene Silizium- und Speichertechnologie zeigt den Willen zu einer vertikal integrierten KI-Infrastruktur. Das Unternehmen bezeichnet den Maia 200 als sein bislang effizientestes Inferenz-System.
Wird Microsoft damit zum Vorbild für andere Cloud-Anbieter? Die Branche beobachtet genau, wie sich die Maia-200-Beschleuniger im großen Maßstab bewähren. Ihr Erfolg könnte den Trend zu maßgeschneiderten KI-Chips weiter beschleunigen. Das strategische Manövrieren der Tech-Giganten und der Kampf ihrer Zulieferer werden die Innovation in der KI weiter vorantreiben.
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