StÀrkster Taifun seit 75 Jahren trifft Shanghai
16.09.2024 - 06:33:59Die Behörden stoppten den Fernzug- und FĂ€hrverkehr, sagten alle FlĂŒge an den internationalen FlughĂ€fen ab und sperrten Autobahnzufahrten, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.
Der Tropensturm traf am Morgen (Ortszeit) auf die Metropolregion mit fast 25 Millionen Einwohnern. Berichte ĂŒber Tote oder Verletzte sowie gröĂere SchĂ€den gab es zunĂ€chst nicht. Das Staatsfernsehen veröffentlichte Fotos von Alleen mit umgeknickten BĂ€umen.
"Bebinca" sei der stĂ€rkste unter den insgesamt elf Taifunen, der in den vergangenen 75 Jahren die Finanzmetropole getroffen habe, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die zentrale Wetterbehörde gab die höchste Warnstufe aus. Den Meteorologen zufolge dĂŒrfte der Wind nahe dem Zentrum des Sturms Tempo 150 erreicht haben.
Weitere Gebiete betroffen
Auch die angrenzenden KĂŒstenprovinzen Ostchinas Zhejiang und Jiangsu sowie Anhui im Hinterland werden die Folgen des Taifuns demnach zu spĂŒren bekommen. Die Behörden hatten im Vorfeld Warnungen ausgesprochen. Tausende Menschen kamen in den betroffenen Gebieten vorsorglich in NotunterkĂŒnfte.
Der Taifun trifft China ĂŒber die Feiertage anlĂ€sslich des Mondfestes, zu dem Millionen von Chinesen landesweit verreisen. Erst vor etwas mehr als einer Woche hatte Taifun "Yagi" den SĂŒden Chinas getroffen, heftige SchĂ€den angerichtet und einige Todesopfer gefordert. Der Sturm zog weiter Richtung SĂŒdostasien nach Vietnam, Myanmar und Thailand, wo Hunderte Menschen in Folge von Ăberschwemmungen oder UnglĂŒcken starben.

