Mowi Aktie: Rekordjahr mit Schattenseiten
30.03.2026 - 09:22:17 | boerse-global.deMowi hat das Jahr 2025 mit historischen Bestmarken bei Umsatz und Erntemenge abgeschlossen. Während der operative Umsatz auf 5,73 Milliarden Euro kletterte, setzte ein massives Überangebot am Weltmarkt die Preise für Zuchtlachs unter Druck. Dieser Gegensatz prägte das abgelaufene Geschäftsjahr des norwegischen Giganten.
Preisdruck belastet das Kerngeschäft
Trotz einer um elf Prozent gesteigerten Erntemenge auf 559.000 Tonnen musste die Sparte „Farming“ einen Rückschlag hinnehmen. Das operative Ergebnis (EBIT) in diesem Segment sank um 23 Prozent auf 341,4 Millionen Euro. Hintergrund war ein globales Angebotswachstum bei Atlantik-Lachs von zwölf Prozent, das die Marktpreise spürbar nach unten drückte.
Dass das Gesamtergebnis dennoch stabil blieb, verdankt Mowi seinem integrierten Geschäftsmodell. Die Bereiche „Consumer Products“ und „Feed“ fungierten als Puffer. Während die Weiterverarbeitung ein Rekord-EBIT von 197,3 Millionen Euro erzielte, profitierte die Futtermittelsparte von Bestwerten beim Absatzvolumen.
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Effizienzprogramm und Expansion
Um der Preisvolatilität entgegenzuwirken, forcierte das Management strikte Sparmaßnahmen. Im Jahr 2025 konnten die nominalen Kosten um 176 Millionen Euro gesenkt werden. Eine neue Partnerschaft mit Skretting und Nutreco in der Futtermittelproduktion soll ab 2026 weitere jährliche Einsparungen von mindestens 55 Millionen Euro ermöglichen.
Gleichzeitig investiert Mowi in künftiges Wachstum. Die Nettoverschuldung stieg auf 2,65 Milliarden Euro, was vor allem auf die Übernahme eines 46-prozentigen Anteils an Nova Sea zurückzuführen ist. Auch der jüngste Zukauf des Lachszuchtgeschäfts von Torghatten Aqua in Nordnorwegen unterstreicht die Strategie, die regionale Präsenz und die langfristigen Kapazitäten auszubauen.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Jahr plant das Unternehmen eine Erntemenge von 605.000 Tonnen, was einem Plus von gut acht Prozent entspricht. Das Management rechnet damit, dass sich das globale Angebotswachstum in der Branche auf etwa ein Prozent normalisiert. Da die weltweite Nachfrage nach gesundem Protein weiterhin robust bleibt, könnte das erwartete Defizit beim Angebot die Marktpreise im kommenden Jahr wieder stützen.
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