Mozzarella schützt offenbar vor Demenz und Herzkrankheiten
24.03.2026 - 00:18:30 | boerse-global.deNeue Studien zeigen: Vollfettkäse wie Mozzarella könnte das Risiko für Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Damit stellen die aktuellen Forschungsergebnisse alte Ernährungsdogmen auf den Kopf.
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Langzeitstudie: 50 Gramm Käse täglich schützt das Gehirn
Besonders eine schwedische Studie sorgt für Aufsehen. Über 25 Jahre begleiteten Forscher mehr als 27.000 Erwachsene. Ihr Ergebnis: Wer täglich mindestens 50 Gramm Käse mit über 20 Prozent Fett aß, hatte ein um 13 Prozent geringeres Demenzrisiko. Das Risiko für vaskuläre Demenz sank sogar um 29 Prozent.
Mozzarella in seiner traditionellen Vollfett-Variante fällt genau in diese Kategorie. Der Schutzeffekt zeigte sich allerdings nur bei Personen ohne eine bestimmte Genvariante (APOE e4). Bei fettarmen Milchprodukten blieb der Effekt aus. Das legt nahe: Entscheidend ist die spezifische Nährstoffzusammensetzung des fetten Käses.
Gesättigte Fette im Käse: Nicht so schädlich wie gedacht?
Parallel zu diesen Erkenntnissen revidieren Experten ihre Sicht auf gesättigte Fette. Aktuelle Analysen deuten darauf hin, dass das Fett in Käse den Cholesterinspiegel und das Herzrisiko womöglich nicht so negativ beeinflusst wie lange angenommen.
Der Grund: Die isolierte Betrachtung einzelner Nährstoffe greift zu kurz. Entscheidend ist die gesamte "Nährstoffmatrix" eines Lebensmittels – also wie Proteine, Fette und Mineralien zusammenwirken. In Mozzarella stecken hochwertiges Eiweiß und reichlich Kalzium für die Knochen.
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Fermentiert und nährstoffreich: Ein Allrounder für die Gesundheit
Neben den neuen Erkenntnissen zu Gehirn und Herz bleibt Mozzarella eine wertvolle Nährstoffquelle. Er liefert Vitamine wie A, B12 und E sowie Zink und Biotin. Diese stärken das Immunsystem und unterstützen den Stoffwechsel.
Als fermentiertes Milchprodukt kann Mozzarella zudem die Darmgesundheit fördern. Fermentierte Lebensmittel gelten als positiv für das Mikrobiom – auch wenn der probiotische Effekt bei Käse je nach Herstellung variiert.
Paradigmenwechsel in der Ernährungswissenschaft
Die Studien markieren einen Wendepunkt. Jahrzehntelang dominierte die Empfehlung für fettarme Ernährung. Käse stand oft unter Generalverdacht. Jetzt zeigt sich: Die pauschale Verteufelung von gesättigten Fetten in Lebensmitteln wie Mozzarella war wohl zu einfach.
Die Botschaft für Verbraucher lautet: Mozzarella in Maßen genossen kann Teil einer gesunden Ernährung sein. Weitere Forschung soll nun die genauen Ursachen für die schützende Wirkung klären. Doch schon jetzt ist klar: Unser Bild vom Käse muss neu justiert werden.
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