Mumford, Sons

Mumford & Sons 2026: Kommt jetzt die groĂźe RĂĽckkehr?

12.02.2026 - 18:45:21

Mumford & Sons sind zurück auf den Live-Radar – alle Gerüchte, mögliche Deutschland-Termine, Setlist-Trends und Fan-Theorien im Check.

In den Timelines deutscher Indie- und Folk-Fans taucht in letzter Zeit ein Name wieder verdächtig oft auf: Mumford & Sons. Zwischen nostalgischen TikToks zu "Little Lion Man" und frischen Gerüchten über neue Konzerte fragen sich viele: Steht 2026 endlich wieder eine große Europa-Runde an – inklusive Deutschland? Wer nichts verpassen will, sollte sich jetzt schon die offiziellen Live-Infos bookmarken:

Aktuelle Mumford & Sons Live-Termine & Presale-Infos checken

Ob du sie das letzte Mal 2019 bei "Delta" gesehen hast oder immer noch auf dein erstes Mumford-&-Sons-Konzert wartest: 2026 fühlt sich an wie ein Neustart für die Band – und die Gerüchteküche kocht so sehr wie seit Jahren nicht mehr.

HintergrĂĽnde: Die aktuellen News im Detail

Wenn man die letzten Wochen an News, Leaks und Social-Media-Schnipseln zusammenträgt, ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Mumford & Sons arbeiten hörbar wieder im Live- und Studio-Modus. Offizielle Ankündigungen für eine komplett neue Welttour liegen zwar (Stand Februar 2026) noch nicht auf dem Tisch, aber verschiedene Signale deuten darauf hin, dass das Comeback auf der Bühne nur eine Frage der Zeit ist.

Zum einen häufen sich die Hinweise in Interviews, Podcasts und Fan-Fragerunden. Marcus Mumford selbst hat in den vergangenen Monaten immer wieder betont, wie sehr ihm der Live-Aspekt fehlt und dass Songs für ihn erst auf der Bühne richtig fertig werden. In britischen Medien war von "neuen Ideen" die Rede, die sich nach dem eher elektronisch angehauchten "Delta" wieder stärker um das gemeinsame Spielen als Band drehen sollen. Genau das ist für viele Fans das, was sie an Mumford & Sons lieben: vier Leute, echte Instrumente, kein Schnickschnack.

Dazu kommen Festival-Rumors. Zahlreiche europäische Open-Air-Veranstalter sind gerade dabei, ihre Line-ups für den Sommer 2026 zu füllen. In Insider-Foren tauchen Mumford & Sons immer wieder als vermutete Headliner-Kandidaten auf – vor allem bei großen Mixed-Festivals, die traditionell gerne eine Folk-/Indie-Gruppe mit massentauglichen Refrains ganz oben auf dem Plakat haben. Namen, die in diesem Zusammenhang fallen, sind etwa Rock am Ring/Rock im Park, Hurricane/Southside oder europäische Schwergewichte wie Glastonbury, Roskilde oder Werchter. Bestätigt ist davon offiziell nichts, aber die Gerüchte halten sich erstaunlich hartnäckig.

Spannend für deutsche Fans: Im Live-Bereich spielt Deutschland bei Mumford & Sons seit Jahren eine wichtige Rolle. Die Band hat hier nicht nur solide Ticketverkäufe, sondern auch eine treue Fanbase, die seit den "Sigh No More"-Zeiten mitgewachsen ist. Berlin, Köln, Hamburg, München – diese Städte tauchten fast immer auf, wenn größere Touren angekündigt wurden. Man darf also davon ausgehen, dass Deutschland bei einer neuen Runde wieder ganz vorn mit dabei ist, selbst wenn zunächst nur Festival-Slots oder ausgewählte Headline-Shows bekanntgegeben werden.

Ein weiterer Punkt: In Fan-Kreisen kursieren Spekulationen, dass die Band an neuem Material arbeitet. Einige Musikblogs berufen sich auf Studio-Bewegungen in London und Los Angeles, bei denen Marcus und Co. mit Produzenten zusammen gesehen worden sein sollen, die schon an "Wilder Mind" und "Delta" beteiligt waren. Die große Frage: Wird ein eventuelles neues Album zuerst kommen, oder zündet Mumford & Sons erst mit einer Tour, die den Backkatalog feiert und neue Songs testet? Für deutsche Fans wäre beides ein Gewinn – entweder es gibt frische Musik im Gepäck oder einen konzentrierten Best-of-Abend.

Für dich bedeutet das: Augen auf die offiziellen Kanäle, Newsletter abonnieren, Notifications für Tour-Updates einschalten. Denn gerade bei einer Band mit dieser Reichweite gehen gute Tickets schnell weg – vor allem Stehplätze im Innenraum und die kleineren Venues, falls es eine "Club- oder Warm-up-Tour" vor den großen Arenen geben sollte.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn die exakten Setlists für 2026 logischerweise noch nicht feststehen, lässt sich aus vergangenen Touren und Einzelshows ziemlich gut ablesen, was dich bei einem Mumford-&-Sons-Konzert erwartet. Die Band ist bekannt dafür, Hits, Fan-Favoriten und einige mutige Deep Cuts so zu kombinieren, dass sich die Show ständig steigert.

Klassische Fixpunkte im Set sind Tracks wie "Little Lion Man", "The Cave" und "Roll Away Your Stone" vom Debüt "Sigh No More". Diese Songs sind quasi das Fundament – sie funktionieren immer, sie bringen sofort Energie in die Halle, und egal ob in Berlin oder auf einem Festival irgendwo in Europa: In dem Moment, in dem der Refrain einsetzt, schreit der komplette Platz mit. Auch "I Will Wait" und "Lover of the Light" von "Babel" sind praktisch gesetzt, weil sie mit ihren Build-ups perfekt in die typische Dramaturgie der Show passen: erst zart, dann alles nach vorne.

Aus den neueren Phasen der Band tauchen seit Jahren Stücke wie "Believe", "The Wolf", "Tompkins Square Park" oder "Guiding Light" regelmäßig auf. Gerade "The Wolf" sorgt dafür, dass auch Leute, die eher auf alternative Rock-Sounds stehen, voll auf ihre Kosten kommen. Die elektrische Gitarre steht stärker im Vordergrund, die Banjo-Dominanz der frühen Jahre lockert sich auf – und genau diese Mischung aus Folk-Wurzeln und modernerem Indie-/Rock-Sound beschreibt auch ziemlich gut, wohin sich die Band live entwickelt hat.

Die typische Showstruktur der letzten Jahre sah ungefähr so aus: Ein Einstieg mit einem bekannten, aber nicht zu offensichtlichen Hit (oft etwas aus der "Babel"-Ära), dann ein Block mit neueren Songs, gefolgt von einem akustischen Mittelteil, bei dem die Band enger zusammenrückt, Lichter runtergedimmt werden und die Stimmung fast schon Wohnzimmer-Vibes bekommt. Später im Set zünden Mumford & Sons dann die großen Hymnen – "The Cave", "Little Lion Man", "I Will Wait" –, bevor es in eine Zugabe geht, in der entweder ein besonders emotionaler Track oder eine Cover-Version Platz findet.

Atmosphärisch kannst du dir das Ganze so vorstellen: Viele Leute, die bei den ersten Deutschland-Konzerten Anfang der 2010er dabei waren, kommen heute mit ihrem jüngeren Ich im Herzen oder sogar wirklich älteren Freunden/Geschwistern zurück. Es ist also eine Mischung aus Nostalgie und Gegenwart. In den vorderen Reihen stehen Hardcore-Fans, die jedes Banjo-Lick mit Summen kommentieren, weiter hinten gibt es Gruppen, die sich einfach auf einen Abend mit lauten Refrains und Gänsehautmomenten freuen. Genau das sorgt dafür, dass der Chor aus dem Publikum fast so laut ist wie die Band selbst.

Was 2026 besonders spannend macht: Sollte tatsächlich neues Material veröffentlicht werden oder zumindest live getestet werden, könnten Songs im Stil von Marcus Mumfords Solo-Phase einfließen – also emotional direkter, vielleicht etwas düsterer, mit starken Lyrics im Vordergrund. Fans spekulieren außerdem darauf, dass die Band einige ältere Songs in neuen Versionen spielt, so wie sie es schon bei früheren Touren gemacht hat: entschleunigte Arrangements, zusätzliche Bläser oder einen reduzierten Akustikteil, in dem das komplette Stadion für ein paar Minuten ganz leise wird.

Setlist-Analysen der letzten Jahre zeigen außerdem, dass Mumford & Sons ihre Shows gerne leicht an die Region anpassen. In Ländern, in denen die alten Songs besonders stark in den Charts waren, wandern diese weiter nach vorne im Set. Deutschland hatte vor allem mit "Little Lion Man", "I Will Wait" und "Believe" starke Radio-Rotationen – gut möglich also, dass genau diese Stücke bei möglichen Gigs hierzulande wieder eine prominente Rolle spielen.

Die GerĂĽchtekĂĽche: Was Fans vermuten

In Foren, auf Reddit und TikTok herrscht aktuell Goldgräberstimmung, was Mumford & Sons angeht. Weil die Band selbst noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt hat, füllen Fans die Lücken mit eigenen Theorien – manche plausibel, andere eher Wunschdenken, aber alle ziemlich spannend.

Ein großes Thema: Neues Album vs. Jubiläumsfokus. Einige User sind überzeugt, dass die Band 2026 vor allem nutzen wird, um das Erbe der ersten beiden Platten zu feiern. "Sigh No More" und "Babel" gelten für viele als moderner Klassiker der Folk-Welle, die damals auch in Deutschland riesig war. Die Theorie: Es könnte spezielle Shows geben, bei denen ein Album am Stück gespielt wird. Gerade auf Reddit wird heiß diskutiert, ob ein "Babel – Full Album Night" in ausgewählten Städten – etwa London, Berlin oder Amsterdam – realistisch wäre.

Andere wiederum verweisen auf Hinweise, dass die Band an neuem Material sitzt. Auf TikTok tauchten Clips von Fans auf, die angeblich neue Melodien aus Soundchecks aufgeschnappt haben wollen – ob authentisch oder nicht, lässt sich schwer prüfen, aber die Snippets mit Banjo- oder Mandolinen-Anmutung verbreiten sich schnell. Unter den Kommentaren liest man häufig die Hoffnung, dass Mumford & Sons wieder etwas roher und erdiger klingen und sich zumindest teilweise von den sehr produzierten Pop-Momenten der "Delta"-Ära entfernen.

Auch heiß diskutiert: Ticketpreise und Venues. Nach der Preisexplosion im Live-Bereich in den letzten Jahren sind viele Fans skeptisch, ob sie sich eine Tour noch leisten können. Einige erinnern an frühere Tourneen, bei denen Mumford & Sons vergleichsweise faire Preise hatten, andere befürchten Arena-Tickets deutlich über 80 Euro. In deutschen Kommentarspalten liest man oft den Wunsch nach einer transparenten Preisstruktur – etwa klare Unterschiede zwischen Stehplatz, Sitzplatz und VIP-Paketen, ohne versteckte Gebühren. Sollten die ersten Europa-Dates angekündigt werden, wird das sicher einer der kritischsten Punkte sein.

Spannend ist außerdem ein Running Gag, der sich inzwischen fast zur ernsthaften Spekulation entwickelt hat: Mumford & Sons mit Special Guests oder Kollaborationen. Seit Marcus Mumford Soloerfahrungen gesammelt und mit anderen Künstlern zusammengearbeitet hat, hoffen viele auf Überraschungsgäste bei einzelnen Shows. In Fan-Threads liest man Namen wie Phoebe Bridgers, The National oder sogar deutsche Acts, die stilistisch passen könnten – etwa AnnenMayKantereit oder Giant Rooks als Support. Realistisch? Schwer zu sagen. Aber die Idee, dass Mumford & Sons auf einer möglichen 2026-Tour bewusst jüngere Indie-Acts mitziehen, passt durchaus zu ihrem Image.

Auf TikTok entsteht parallel eine ganz eigene Meme- und Nostalgie-Kultur rund um die Band. Viele posten Clips, wie sie mit 14 zu "Little Lion Man" in ihrem Zimmer ausgerastet sind, und setzen daneben die aktuelle Version von sich, die 2026 hoffentlich im Innenraum einer deutschen Arena steht. Der Tenor: "Wenn Mumford & Sons nach Deutschland kommen, bin ich da – egal was ist." Diese Emotionalität merkt man auch auf deutschsprachigen Memepages, wo Zeilen wie "I really f***ed it up this time" als Soundtrack für gescheiterte Erwachsenenprojekte recycelt werden.

Ein weiterer Fan-Talk-Punkt: Wie politisch wird die Band 2026 auftreten? In Zeiten, in denen viele Acts auf der Bühne klare Ansagen machen, spekulieren einige, ob Mumford & Sons gesellschaftliche Themen deutlicher adressieren werden – etwa in Bezug auf Empathie, Zusammenhalt und mentale Gesundheit, die ohnehin immer wieder in ihren Texten anklingen. Gerade deutsche Fans, die sich an stärkere Statements von Künstlern gewöhnt haben, sind gespannt, ob die Band hier anzieht oder lieber bei subtilen Botschaften bleibt.

Alle Daten auf einen Blick

Noch sind nicht alle Termine für 2026 offiziell bestätigt, aber du kannst dich an einigen Eckdaten, typischen Zeitfenstern und Release-Historien orientieren, um ein Gespür zu bekommen, wann es sich lohnt, besonders aufmerksam zu sein.

JahrEreignisRegion / FokusHinweis fĂĽr deutsche Fans
2009Album-Release "Sigh No More"UK / EuropaErste Festival-Auftritte, Aufbau der Fanbase in Deutschland
2012Album-Release "Babel"WeltweitCharts-Erfolg, größere Hallen-Shows in mehreren deutschen Städten
2015Album-Release "Wilder Mind"Europa / NordamerikaSoundwechsel, Arena-Tour mit Stopps u.a. in Berlin und Köln
2018Album-Release "Delta"WeltweitDelta-Tour mit großen Hallen & Festival-Auftritten, starke Präsenz in Deutschland
2020–2023Pandemie, Solo- und NebenprojekteGlobalWeniger Tour-Aktivität, dafür einzelne besondere Auftritte und Festival-Pläne
2024–2025Vermehrte Studio- und Songwriting-Aktivität (inoffiziell)UK / USASpannung steigt, Fans rechnen mit neuem Material und daraus folgender Tour
Sommer 2026 (erwartet)Mögliche Festival- und Headline-TermineEuropaGute Chancen auf Deutschland-Dates, v.a. in Metropolen & bei großen Festivals

Die wichtigste Quelle für tagesaktuelle Bestätigungen, Presale-Codes und Ticketlinks bleibt die offizielle Live-Seite der Band – dort werden neue Daten in der Regel zuerst gelistet, bevor sie über Social Media viral gehen.

Häufige Fragen zu Mumford & Sons

Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans rund um Mumford & Sons und eine mögliche 2026-Tour gerade stellen – und beantworten sie ausführlich.

1. Kommen Mumford & Sons 2026 wirklich nach Deutschland?

Eine offizielle Bestätigung für konkrete Deutschland-Daten liegt aktuell nicht vor. Aber wenn man sich die Tour-Historie der Band anschaut, spricht vieles dafür. Deutschland war bei nahezu jeder größeren Tour ein Kernmarkt: Berlin, Hamburg, Köln, München und manchmal auch Städte wie Frankfurt oder Düsseldorf tauchten wiederholt im Routing auf. Außerdem sind deutsche Festivals traditionell stark besetzt, wenn es um internationale Folk-, Indie- und Alternative-Acts geht – und Mumford & Sons sind hier ein Zugpferd, das sowohl das Indie-Publikum als auch Gelegenheitsgänger abholt.

Hinzu kommt: Eine neue Touring-Phase ohne Zwischenstopp in einem der größten Musikkonsummärkte Europas wäre wirtschaftlich unlogisch. Aus Branchensicht ist daher fast sicher, dass Deutschland frühestens im Rahmen von Festivals, spätestens bei einer eigenen Arena-Tour auf dem Plan steht. Der genaue Zeitpunkt hängt davon ab, wann die Band ihre übergeordneten Pläne – etwa ein neues Album oder ein Special-Projekt – bekanntgibt.

2. Wie teuer werden Tickets voraussichtlich sein?

Der Live-Markt hat sich seit den "Babel"-Zeiten spürbar verändert. Produktion, Logistik und Personal sind deutlich teurer geworden, was sich bei sämtlichen großen Acts in den Ticketpreisen niederschlägt. Für eine etablierte Arena-Band wie Mumford & Sons musst du – orientiert an vergleichbaren Acts – mit Preisen im Bereich von grob 70 bis 110 Euro für reguläre Tickets rechnen, je nach Stadt, Venue und Sitz- oder Stehplatzkategorie.

Interessant ist, dass Fans in der Vergangenheit positiv hervorgehoben haben, dass es oft verschiedene Preisstufen gab, die auch für kleinere Budgets Optionen boten – etwa Oberränge oder leicht eingeschränkte Sichtplätze zu etwas niedrigeren Preisen. Sollte die Band 2026 wieder auf Arena-Tour gehen, ist es gut möglich, dass dieses Modell beibehalten wird. Wichtig: Presales (z.B. über offizielle Fanclubs, Kreditkartenpartner oder lokale Promoter) können dir einen Vorsprung verschaffen, bevor der allgemeine Verkauf startet.

3. Welche Songs spielen Mumford & Sons live fast immer?

Aus den Setlists der letzten Jahre lassen sich einige sichere Kandidaten herauslesen, die bei fast jeder Show vorkamen. Dazu gehören:

  • "Little Lion Man"
  • "The Cave"
  • "I Will Wait"
  • "Lover of the Light"
  • "Believe"
  • "The Wolf"
  • "Guiding Light"

Diese Songs bilden quasi das Rückgrat der Show. Drumherum variiert die Band gerne – mal tauchen Deep Cuts wie "Awake My Soul" oder "Ghosts That We Knew" auf, mal bekommen neuere Tracks mehr Raum. Gerade bei Tourstarts in Europa beobachten Fans immer genau, welche Überraschungen in der Setlist landen, um abzuschätzen, was sie bei späteren Terminen erwartet.

4. Wie unterscheidet sich die aktuelle Live-Phase von den frĂĽhen Folk-Jahren?

Wer Mumford & Sons schon 2010 oder 2012 live erlebt hat, erinnert sich oft an intensive, fast schon durchgehend banjogetriebene Abende, bei denen akustische Instrumente die BĂĽhne dominierten. In den letzten Jahren hat sich das Bild erweitert: Mehr E-Gitarre, mehr Experimentierfreude mit Effekten, teilweise auch elektronische Elemente, die vor allem auf "Delta" angedeutet wurden.

Das heißt aber nicht, dass die Band ihre Wurzeln vergessen hat. Vielmehr bauen sie die frühen Folk-Songs heute so in die Show ein, dass sie sich organisch mit den moderneren Stücken verbinden. Im einen Moment klatscht die Halle im Vierviertel-Takt zu einem simplen Banjo-Riff, im nächsten Moment steht Marcus mit E-Gitarre vorne und treibt ein rockigeres Arrangement nach vorne. Für dich als Fan bedeutet das: Du bekommst die Energie der frühen Jahre plus die größere klangliche Bandbreite der späteren Alben – ohne dass es sich anfühlt, als würden zwei verschiedene Bands auftreten.

5. Wie frĂĽh sollte man zu einem Mumford-&-Sons-Konzert kommen?

Das hängt ein wenig davon ab, welchen Platz du haben willst und ob es Support-Acts gibt, die dich interessieren. Erfahrungsgemäß lohnt es sich bei Stehplatz-Shows, mindestens 60 bis 90 Minuten vor Einlass da zu sein, wenn du in die vorderen Reihen möchtest. Die erste Reihe bei Mumford & Sons ist oft schon lange vor Showbeginn mit Hardcore-Fans besetzt, die auch bei kälteren Temperaturen gerne draußen warten.

Wenn du entspannter bist und dir ein guter, aber nicht perfekter Blick reicht, reichen oft 30–45 Minuten vor Einlass. Viele Fans berichten, dass die Stimmung gerade bei dieser Band schon bei den Support-Acts sehr herzlich ist – man kommt schnell ins Gespräch, tauscht Lieblingssongs aus und knüpft Kontakte für spätere Shows. Außerdem sind die Vorgruppen nicht selten spannende Newcomer, die stilistisch gut ins Paket passen.

6. Gibt es Chancen auf Meet-and-Greets oder besondere Fan-Events?

Offizielle, bezahlte Meet-and-Greet-Pakete gehören bei Mumford & Sons bisher nicht so stark zum Standard wie bei manchen Pop-Acts. Die Band setzt eher auf eine "bodenständige" Fan-Nähe – etwa durch spontane Interaktionen an den Venue-Ausgängen, kurze Gespräche, Signaturen oder Selfies, wenn es die Sicherheitslage erlaubt. Es kommt immer wieder vor, dass Fans nach der Show auf die Band treffen, vor allem bei Festivals oder kleineren Warm-up-Gigs.

Sollte es 2026 spezielle Fan-Events geben – etwa Listening-Sessions für neues Material, Q&A-Events oder Charity-Konzerte – werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit zuerst über die offiziellen Kanäle, Newsletter und Social-Media-Profile kommuniziert. Wenn dir solche Momente besonders wichtig sind, lohnt sich der aktive Austausch in Fangruppen, Telegram-Chats oder Subreddits, wo entsprechende Hinweise oft frühzeitig geteilt werden.

7. Was macht ein Mumford-&-Sons-Konzert fĂĽr viele Fans so besonders?

Viele beschreiben es so: Es geht nicht nur um die Band auf der Bühne, sondern um das gemeinsame Gefühl im Raum. Die Texte treffen oft genau diesen sweet spot zwischen Melancholie und Hoffnung – perfekt, um alte Geschichten loszulassen und gleichzeitig mit Hunderten anderen Menschen eine neue Erinnerung zu bauen. Wenn ein kompletter Innenraum leise eine Zeile wie "And I will wait, I will wait for you" mitsingt, entsteht eine emotionale Wucht, die man schwer in Worte fassen kann.

Dazu kommt, dass Mumford & Sons live selten zynisch oder distanziert wirken. Sie bedanken sich, sie lachen, sie erlauben sich Fehler, sie wiederholen einen Einstieg, wenn etwas nicht passt – und genau das macht sie greifbar. Für eine Generation, die Konzerte oft nicht nur als Entertainment, sondern als emotionale Aufladung begreift, ist das Gold wert. 2026 könnte für viele Fans genau dieses "Ich war dabei"-Erlebnis werden, über das man noch in ein paar Jahren mit leuchtenden Augen spricht.


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