Devisen: Euro gibt etwas nach
04.09.2025 - 17:18:13 | dpa.deAm Vormittag kostete die europÀische GemeinschaftswÀhrung 1,1638 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1653 (Dienstag: 1,1646) Dollar festgesetzt.
Konjunkturdaten aus den USA fielen am Nachmittag uneinheitlich aus. So hat sich der BeschÀftigungsaufbau in der Privatwirtschaft laut dem privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP im August abgeschwÀcht. Zudem stiegen die ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe stÀrker als erwartet. Die Stimmung im Dienstleistungssektor hellte sich im August etwas stÀrker als erwartet auf, bleibt jedoch auf einem eher niedrigen Niveau.
"Das Niveau ist aber mĂ€Ăig und das Pendant im Verarbeitenden Gewerbe liegt trotz des Anstiegs noch im Kontraktionsbereich", kommentierte Ralf Umlauf, Volkswirt bei der Helaba. "Per saldo lassen die Stimmungsbarometer auf eine nur bescheidene Konjunkturdynamik schlieĂen, sodass die Erwartungen einer Fed-Zinssenkung zur Mitte des Monats und in den Monaten danach nicht wesentlich gedĂ€mpft werden dĂŒrften" Experten erwarten ĂŒberwiegen, dass die US-Notenbank auf ihrer kommenden Sitzung die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte senken wird
Aktuell halten sich die Anleger am Devisenmarkt bereits vor dem am Freitag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr August zurĂŒck. Sollte dieser erneut schwach ausfallen, dĂŒrfte dies die ohnehin schon hohen Zinssenkungserwartungen an die Notenbank Fed noch weiter verstĂ€rken.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86630 (0,86870) britische Pfund, 172,76 (173,17) japanische Yen und 0,9383 (0,9374) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.548 Dollar. Das waren 10 Dollar weniger als am Vortag.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

