Devisen: Euro zum US-Dollar kaum verÀndert - US-Jobdaten im Blick
04.09.2025 - 10:02:38 | dpa.deAm Vormittag kostete die europÀische GemeinschaftswÀhrung 1,1656 US-Dollar und damit nur etwas weniger als am Mittwochabend. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1653 (Dienstag: 1,1646) Dollar festgesetzt.
Am Dienstag hatte vor allem die Unruhe an den AnleihemĂ€rkten in der Eurozone den Kurs der GemeinschaftswĂ€hrung belastet. FĂŒr groĂe Verunsicherung sorgte das drohende Ende der französischen Regierung. Am Mittwoch jedoch hatten sich die GemĂŒter bereits beruhigt, und die Renditen gaben wieder nach.
Aktuell halten sich die Anleger am Devisenmarkt bereits vor dem am Freitag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr August zurĂŒck. Sollte dieser erneut schwach ausfallen, dĂŒrfte dies die ohnehin schon hohen Zinssenkungserwartungen an die Notenbank Fed noch weiter ankurbeln.
Da die Fed sowohl die Teuerung im Zaum als auch die BeschĂ€ftigung hochhalten muss, werden Jobdaten von den US-WĂ€hrungshĂŒtern stark beachtet. Bereits am Mittwoch sorgte fĂŒr Aufmerksamkeit, dass die Zahl der offenen Stellen im Juli stĂ€rker zurĂŒckgegangen war als erwartet. Zudem wurde der Vormonatswert nach unten korrigiert. Beides deutet auf eine wirtschaftliche AbkĂŒhlung hin. Entsprechend gewann der Euro zum Dollar an Wert.
Insofern richtet sich der Blick am Nachmittag sowohl auf die Angaben des Arbeitsmarktdienstleisters ADP zur VerÀnderung der BeschÀftigung in der Privatwirtschaft als auch auf die wöchentlichen ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe.
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