G20, PrÀsidenten

Auch Xi sagt ab: G20 ohne PrÀsidenten aus China, Russland und den USA

13.11.2025 - 11:05:42

Nach US-PrĂ€sident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin hat auch Chinas PrĂ€sident Xi Jinping seine Teilnahme am G20-Gipfel der fĂŒhrenden Industrie- und SchwellenlĂ€nder in SĂŒdafrika abgesagt.

Wie das chinesische Außenamt mitteilte, wird MinisterprĂ€sident Li Qiang die Volksrepublik Ende November in Johannesburg vertreten.

Damit sind erstmals seit Bestehen der Gruppe die PrÀsidenten der drei mÀchtigsten G20-LÀnder USA, Russland und China nicht beim Gipfel dabei. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant, an dem Treffen am 22. und 23. November teilzunehmen.

Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin schickt dagegen den stellvertretenden Leiter der PrĂ€sidialverwaltung, Maxim Oreschkin. US-PrĂ€sident Donald Trump hatte seine Teilnahme bereits abgesagt und wollte sich eigentlich von VizeprĂ€sident JD Vance vertreten lassen. KĂŒrzlich drohte er jedoch mit einem Boykott des Gipfels, weil er SĂŒdafrika vorwarf, weiße Bauern wĂŒrden dort getötet und ihr Land werde illegal beschlagnahmt. Beweise legte er dafĂŒr nicht vor.

Der G20-Gruppe gehören 19 Staaten, die EuropĂ€ische und die Afrikanische Union an. Zu den LĂ€ndern zĂ€hlen die großen westlichen Demokratien wie die USA, Deutschland und Großbritannien, aber auch autoritĂ€r gefĂŒhrte Staaten wie Russland, China und Saudi-Arabien.

@ dpa.de