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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.04.2026 - 17.00 Uhr

21.04.2026 - 17:05:48 | dpa.de

Neue Gespräche im Iran-Krieg unklar - Iran droht mit 'Hölle'TEHERAN/WASHINGTON - Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen ungewiss.

ROUNDUP: Neue Gespräche im Iran-Krieg unklar - Iran droht mit 'Hölle'

TEHERAN/WASHINGTON - Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen ungewiss. Zwar soll sich US-Vizepräsident JD Vance nach Medien-Angaben für eine Reise in die pakistanische Hauptstadt Islamabad bereithalten. Aber eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Auch von iranischer Seite fehlten eindeutige offizielle Signale für eine Dialogbereitschaft. Die 14-tägige Waffenruhe läuft in der Nacht zum Donnerstag mitteleuropäischer Zeit ab.

ROUNDUP 2/US-Seeblockade bleibt Hindernis für Verhandlungen mit Iran

TEHERAN/WASHINGTON - Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen weiter ungewiss. Beide Parteien zeigten sich zuletzt unnachgiebig. Doch Medienberichten zufolge steht die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance vor einer Abreise Richtung Pakistan. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gab sich dem Sender Fox News gegenüber zuversichtlich, dass die USA ein "wirklich gutes Abkommen" schließen würden. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, sagte Leavitt weiter.

Iran: Bisher keine Delegation nach Pakistan gereist

TEHERAN - Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist, hieß es in einem Bericht. Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist damit weiter ungewiss, ob es zu einer neuen Verhandlungsrunde kommt.

Trump: Iran hat keine andere Wahl, als weiterzuverhandeln

WASHINGTON - Vor möglichen weiteren Gesprächen mit dem Iran in Pakistan sieht US-Präsident Donald Trump sein Land in einer starken Verhandlungsposition. Der Iran habe keine andere Wahl, als Vertreter für weitere Gespräche mit einer US-Delegation zu schicken, sagte Trump dem Sender CNBC in einem Interview. Er denke, dass man einen "großartigen Deal" erzielen werde. "Ich denke, sie haben keine andere Wahl", sagte er über den Iran. Trump bekräftigte dabei auch, dass die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erst aufheben werde, wenn es ein "finales Abkommen" gebe.

Trump wirft Iran Bruch der Waffenruhe vor

WASHINGTON - Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA wirft US-Präsident Donald Trump Teheran vor, die Feuerpause wiederholt missachtet zu haben. "Der Iran hat die Waffenruhe mehrfach verletzt!", schreibt Trump in einem neuen Post auf Truth Social. Details nannte der US-Präsident nicht; sein Post umfasste nur diesen einen Satz.

ROUNDUP 2: Kein Treibstoff-Notstand - Vorgehen gegen Schattenflotte

BERLIN - In der Diskussion über mögliche Treibstoff-Engpässe in Deutschland hat der Nationale Sicherheitsrat vorerst Entwarnung gegeben. Es gebe keine Notlage, die Vorräte gerade an Kerosin seien "für eine absehbare Zeit" ausreichend, hieß es nach einer Sitzung des Gremiums mit Vertretern von Bund, Ländern und Sicherheitsbehörden aus Teilnehmerkreisen. Es gebe außerdem "Raffinerieoptionen", die eine schnelle Reaktion auf mögliche Lücken gewährleisten würden.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben im März überraschend deutlich zugelegt. Sie stiegen im Monatsvergleich um 1,7 Prozent, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Plus von 1,4 Prozent gerechnet.

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen fallen auf Tief seit 2022

MANNHEIM - Der Iran-Krieg hat die ZEW-Konjunkturerwartungen stärker eingetrübt als befürchtet. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW für den Monat April fiel gegenüber dem Vormonat um 16,7 Punkte auf minus 17,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag in Mannheim mitteilte. Es ist der niedrigste Stand seit 2022. Volkswirte hatten im Schnitt einen viel moderateren Rückgang auf minus 5,8 Punkte erwartet. Der Rückgang der Konjunkturerwartungen im April folgte auf einen Einbruch um 58,8 Punkte im März.

ROUNDUP: Empörung über Merz: Künftig nur Basisabsicherung bei Rente?

BERLIN - Mit Äußerungen zur Zukunft der Rente hat Bundeskanzler Friedrich Merz empörte Reaktionen und Streit mit dem Koalitionspartner ausgelöst. "Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter", sagte der CDU-Vorsitzende beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin.

Warken: Bis Mitte Mai Vorschläge für Pflegereform

BERLIN - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will im Frühjahr Pläne für die angekündigte finanzielle Absicherung der Pflege vorlegen. "Alleine im kommenden Jahr fehlen der Pflegeversicherung sechs Milliarden Euro", sagte die CDU-Politikerin. Sie arbeite an einer Reform zur nachhaltigen Sicherung der Versorgung und werde "bis spätestens Mitte Mai" einen Vorschlag vorlegen, der die Stabilisierung der Finanzlage mit nötigen Strukturreformen verbinde. "Dabei werden wir Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht alleine lassen."

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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