Newmont, Aktie

Newmont Aktie: Talsohle im Fokus

01.04.2026 - 06:00:34 | boerse-global.de

Der weltgrößte Goldproduzent Newmont erwartet für 2026 einen Rückgang der Förderung und steigende Kosten, hält aber an umfangreichen Aktienrückkäufen und Investitionen fest.

Newmont Aktie: Talsohle im Fokus - Foto: über boerse-global.de

Der weltgrößte Goldproduzent bereitet den Markt auf ein anspruchsvolles Jahr vor. Während die Produktion 2026 planmäßig sinkt und die Kosten steigen, hält das Management an massiven Aktienrückkäufen und Investitionen fest. Wenn Newmont am 23. April die Bücher für das erste Quartal öffnet, suchen Investoren vor allem nach Bestätigung für die langfristige Wachstumsstrategie.

Geringere Förderung, höhere Kosten

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einer Goldproduktion von rund 5,3 Millionen Unzen. Dieser Rückgang gegenüber den 5,9 Millionen Unzen aus dem Vorjahr ist das Resultat bewusster Minenplanung und abgeschlossener Verkäufe von Randbereichen. Das Management bezeichnet 2026 offen als Talsohle, bevor ab 2027 wieder Wachstum einsetzen soll.

Gleichzeitig steigen die All-In Sustaining Costs (AISC) auf voraussichtlich 1.680 US-Dollar pro Unze. Verantwortlich für diesen Kostenschub sind höhere Lizenzgebühren durch den gestiegenen Goldpreis sowie deutlich ausgeweitete Erhaltungsinvestitionen.

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Milliarden für Aktionäre und Minen

Trotz der operativen Übergangsphase schüttet das Unternehmen weiterhin viel Kapital aus. Neben der jährlichen Dividende von 1,1 Milliarden US-Dollar läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 6 Milliarden US-Dollar, von dem Ende Februar noch 2,4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung standen. Diese Maßnahmen sollen den Wert pro Aktie stützen. An der Börse zeigt sich aktuell eine Konsolidierung: Nach einem Kursrückgang von knapp 15 Prozent in den letzten 30 Tagen notiert das Papier bei 93,65 Euro, sichert auf Sicht von zwölf Monaten aber noch immer ein Plus von über 100 Prozent.

Parallel fließen fast 3,4 Milliarden US-Dollar in die Instandhaltung und Entwicklung wichtiger Projekte. Ein Großteil dieser Summe ist für Arbeiten an Absetzanlagen in den australischen Minen Cadia und Boddington sowie für Erweiterungsprojekte vorgesehen.

Konflikt in Nevada

Finanziell steht der Konzern mit einer Nettoliquidität von 2,1 Milliarden US-Dollar zum Jahreswechsel solide da. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt jedoch der schwelende Streit mit dem Konkurrenten Barrick Gold um das Joint Venture Nevada Gold Mines. Die im Februar ausgesprochene formelle Inverzugsetzung durch Newmont bringt zusätzliche Komplexität in das operative Geschäft.

Die anstehende Telefonkonferenz am 23. April wird erste handfeste Daten liefern, wie sich die gestiegenen Kosten und die geringere Fördermenge im ersten Quartal auf die Margen ausgewirkt haben.

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