Novozymes Aktie: EnttÀuschende Zahlen
25.02.2026 - 11:30:39 | boerse-global.deDer dĂ€nische Biotech-Konzern Novonesis prĂ€sentierte am Mittwoch seine Bilanz fĂŒr 2025 â und die Reaktion der Börse lieĂ nicht lange auf sich warten. Die Aktie verlor ĂŒber 1 Prozent, nachdem sowohl die Quartalszahlen als auch der Ausblick fĂŒr 2026 hinter den Markterwartungen zurĂŒckblieben.
Das vierte Quartal enttĂ€uschte mit einem Umsatz von 997 Millionen Euro, wĂ€hrend Analysten mit 1,02 Milliarden Euro gerechnet hatten. Das organische Wachstum erreichte lediglich 4 Prozent â rund 120 Basispunkte unter den Prognosen. Auch die bereinigte EBITDA-Marge von 36,6 Prozent lag leicht unter den Erwartungen.
Planetary Health bremst das Wachstum
Besonders schwach entwickelte sich die Sparte Planetary Health Biosolutions. Statt der erwarteten 5 Prozent wuchs der Bereich nur um 2 Prozent organisch. Innerhalb dieser Division enttĂ€uschte vor allem das Segment Landwirtschaft, Energie & Technologie mit einem flachen Wachstum von 0 Prozent â Analysten hatten mit einem mittleren einstelligen Prozentsatz gerechnet.
Deutlich besser lief es dagegen bei Food & Health Biosolutions. Der Umsatz ĂŒbertraf mit 446 Millionen Euro die KonsensschĂ€tzung leicht, getrieben durch ein solides organisches Wachstum von 7 Prozent. Volumen- und Preiseffekte stĂŒtzten die Entwicklung.
FĂŒr das Gesamtjahr 2025 erreichte Novonesis ein organisches Wachstum von 7 Prozent bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 37,1 Prozent. CEO Ester Baiget zeigte sich zufrieden: "Wir haben unsere Wachstumsziele trotz WĂ€hrungsgegenwind erreicht und alle sechs Nachhaltigkeitsziele fĂŒr 2025 erfĂŒllt."
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Vorsichtiger Blick nach vorn
Der Ausblick fĂŒr 2026 fĂ€llt jedoch verhalten aus. Novonesis rechnet mit einem organischen Wachstum zwischen 5 und 7 Prozent â am Mittelpunkt damit unter der Konsenserwartung von 6,5 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 37 und 38 Prozent liegen, was in etwa den Erwartungen entspricht.
Das Unternehmen verwies auf Unsicherheiten durch eine möglicherweise schwĂ€chere Konsumentenstimmung und WĂ€hrungsgegenwind von rund 50 Basispunkten. Zudem belastet der RĂŒckzug aus bestimmten LĂ€ndern das Wachstum um etwa einen Prozentpunkt.
Jefferies-Analysten um Chris Counihan erwarten nach den Zahlen weiteren Druck auf die Aktie. Der freie Cashflow vor Akquisitionen kletterte im vierten Quartal zwar auf 102 Millionen Euro, doch das VerhÀltnis von Nettoverschuldung zu EBITDA liegt mit 1,9 weiterhin auf erhöhtem Niveau.
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