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Oxford 3 Venture Capital: Deutlicher Wertverlust

14.03.2026 - 08:45:02 | boerse-global.de

Die ehemals eigenständige Oxford 3 Venture Capital-Gesellschaft ist nach der Fusion mit Oxford 2 VCT eine Anteilsklasse, deren Nettoinventarwert im letzten Geschäftsjahr um 34 Prozent sank.

Oxford 3 Venture Capital: Deutlicher Wertverlust - Foto: über boerse-global.de
Oxford 3 Venture Capital: Deutlicher Wertverlust - Foto: über boerse-global.de

Der eigenständige Oxford Technology 3 Venture Capital Trust gehört der Vergangenheit an. Nach der Fusion mit dem Oxford Technology 2 VCT (OXH) im Juli 2022 richtet sich der Blick der Anleger nun auf die Entwicklung der entsprechenden Anteilsklasse – und diese verzeichnete zuletzt einen deutlichen Rückschlag.

Die ISIN GB0031420390 steht heute nicht mehr für ein eigenständiges Unternehmen, sondern für eine spezialisierte Anteilsklasse innerhalb des Oxford Technology 2 VCT. Dieser Strukturwandel wurde bereits im Sommer 2022 eingeleitet und im September 2023 mit der formellen Auflösung der ursprünglichen Gesellschaft abgeschlossen. Für Investoren bedeutet dies, dass die Performance nun untrennbar mit der Entwicklung des größeren Dachfonds verknüpft ist.

Nettoinventarwert unter Druck

Die jüngsten Geschäftszahlen verdeutlichen die schwierige Lage im Bereich der frühen Technologie-Investments. Für das zum 28. Februar 2025 endende Geschäftsjahr meldete das Management einen Rückgang des Nettoinventarwerts (NAV) über alle Anteilsklassen hinweg. Besonders deutlich traf es die OT3-Sparte: Hier sank der Wert pro Aktie um 34 Prozent auf 15,1 Pence.

Dieser Wertverlust spiegelt die Volatilität wider, die für Venture Capital Trusts (VCTs) in Großbritannien charakteristisch ist. Diese Fonds konzentrieren sich auf nicht börsennotierte Start-ups, oft mit regionalem Fokus auf den Technologiestandort Oxford. Das Ziel bleibt die Maximierung des Shareholder-Value durch erfolgreiche Exits der Portfoliounternehmen, was jedoch in einem schwierigen Marktumfeld mit erheblichen Bewertungsrisiken verbunden ist.

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Fokus auf Portfoliomanagement

Auf der letzten Hauptversammlung am 7. Oktober 2025 wurden sämtliche Beschlüsse der Verwaltung von den Aktionären bestätigt. Trotz der herben Abschläge im vergangenen Geschäftsjahr hält das Management an der Strategie fest, junge Technologieunternehmen bis zur Marktreife oder einem Verkauf zu begleiten.

Die weitere Entwicklung der OT3-Anteilsklasse hängt nun maßgeblich davon ab, ob die verbliebenen Beteiligungen im Portfolio des Oxford Technology 2 VCT die erhofften Exit-Szenarien realisieren können. Weitere Abschreibungen im Bereich der unnotierten Technologiewerte bleiben das zentrale Risiko für die kommenden Berichtsperioden.

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