Playstation 5 Pro, PS5 Pro Test

Playstation 5 Pro im Deep-Dive: Lohnt sich der Sprung von der PS5 für 4K? und Raytracing?Fans?

13.02.2026 - 04:21:03

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und das neue PSSR-Upscaling. Reicht das Upgrade, um deine aktuelle PS5 alt aussehen zu lassen – oder wartest du besser auf die nächste Generation?

Es gibt diesen Moment, wenn ein bekanntes Spiel plötzlich aussieht, als hättest du heimlich ein PC-Upgrade im vierstelligen Bereich spendiert. Genau dieses Gefühl will die Playstation 5 Pro liefern. Mehr Grafikleistung, schärferes Bild, stabilere Framerates – und das alles im vertrauten Sony-Ökosystem. Doch reicht das, damit die Playstation 5 Pro ein Pflichtkauf wird, oder bleibt sie ein Luxus-Upgrade für wenige?

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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als leistungsstärkere Variante der bestehenden PS5. Kein kompletter Generationssprung, aber ein massiver Turbo für aktuelle und kommende Blockbuster. Laut den Herstellerangaben auf der offiziellen Produktseite liegt der Fokus klar auf GPU-Power, Raytracing und dem neuen Upscaling-System PSSR. Für alle, die schon länger auf echtes 4K mit hohen Framerates gehofft haben, ist das ein spannendes Versprechen.

Mehr GPU-Leistung: Wo die Playstation 5 ins Schwitzen kommt, bleibt die Playstation 5 Pro cool

Die ursprüngliche Playstation 5 ist alles andere als schwach, aber moderne Engines mit komplexem Raytracing, dichter Beleuchtung und riesigen Open Worlds bringen sie bereits spürbar an die Grenzen. Die Playstation 5 Pro setzt genau hier an und zieht die GPU-Leistung deutlich an. Sony spricht von einer klar erhöhten Rechenpower, die vor allem bei aufwendigen Effekten zuschlägt.

In der Praxis bedeutet das: Spiele, die auf der PS5 zwischen Performance-Mode (hohe Framerate, aber reduziertes Detail oder Auflösung) und Quality-Mode (bessere Grafik, aber 30 fps) schwanken, können auf der Playstation 5 Pro eher beides kombinieren. Höhere interne Auflösungen, schärfere Texturen, stabilere 60 fps – gerade in schnelleren Titeln wie Shootern oder Rennspielen macht das einen deutlichen Unterschied. Für Grafik-Enthusiasten wirkt die Playstation 5 Pro damit wie die Version, die manche sich schon zum Launch erhofft hatten.

PSSR: Sonys hauseigene Antwort auf DLSS & Co.

Das wohl spannendste Buzzword im Zusammenhang mit der Playstation 5 Pro ist PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Hinter dem Marketingnamen steckt ein intelligentes Upscaling-Verfahren, das an PC-Techniken wie NVIDIAs DLSS oder AMDs FSR erinnert. Vereinfacht gesagt rendert das Spiel intern in einer niedrigeren Auflösung und PSSR rechnet das Bild hoch – inklusive Kantenkorrektur, Detailrekonstruktion und Stabilisierung.

Das Upscaling wirkt fast wie Magie, wenn es gut umgesetzt ist: Du bekommst ein Bild, das sehr nahe an natives 4K heranreicht, aber mit der Performance eines deutlich niedrigeren Render-Targets. Für die Playstation 5 Pro ist das der Schlüssel, um mehr Raytracing, mehr Details und mehr Framerate gleichzeitig zu ermöglichen. Gerade auf großen 4K-TVs im Wohnzimmer kann PSSR den Sweet Spot zwischen Schärfe und Performance treffen.

Wichtig ist allerdings: PSSR muss von den Entwicklerstudios implementiert werden. Bei großen AAA-Releases ist das sehr wahrscheinlich, bei kleineren Titeln nicht garantiert. Wer die Playstation 5 Pro vor allem für künftige Großproduktionen kauft, fährt damit klar besser als jemand, der nur ein paar Indie-Games im Jahr startet.

Raytracing: Endlich weniger Kompromisse

Raytracing ist auf der Standard-Playstation 5 schon länger präsent, aber häufig mit spürbaren Kompromissen verbunden: niedrigere Auflösung, stark begrenzte RT-Effekte oder der Verzicht auf hohe Framerates. Hier lässt Sony mit der Playstation 5 Pro sichtbar die Muskeln spielen. Die gesteigerte GPU-Leistung und PSSR wirken zusammen wie ein Doppel-Boost für Raytracing-Szenarien.

Beleuchtung, Spiegelungen und Schatten können in Pro-Modi deutlich komplexer ausfallen, ohne dass das Spiel sofort auf 30 fps abrutscht. Für alle, die sich in dichten Cyberpunk-Städten, stimmungsvollen Horror-Levels oder High-End-Rennsimulationen verlieren, ist das ein massiver Immersionsgewinn. Wenn Neonreklamen sich korrekt im nassen Asphalt spiegeln und Lichtkegel physikalisch glaubwürdig brechen, fühlt sich Gaming auf der Playstation 5 Pro einfach eine Stufe näher am High-End-PC an.

Vergleich mit der Standard-PS5: Für wen lohnt sich das Upgrade?

Der entscheidende Punkt bei jeder Pro-Konsole ist die Frage: Was bekommst du im Alltag wirklich mehr? Rein technisch gesprochen liegt der Fokus der Playstation 5 Pro auf:

  • Deutlich stärkerer GPU für höhere Auflösungen und mehr Effekte
  • PSSR-Upscaling für quasi-4K bei besserer Performance
  • Verbessertem Raytracing, weniger Kompromisse bei Licht und Reflektionen
  • Stabileren Framerates auch in Grafik-lastigen Szenen

CPU, SSD-Ökosystem und grundlegende Architektur bleiben hingegen eng an der normalen Playstation 5. Das ist kein kompletter Neustart, sondern ein klarer Fokus auf visuellen Luxus. Wer seine PS5 bislang an einem Full-HD-TV betreibt, wird von einer Playstation 5 Pro zwar profitieren, schöpft das Potenzial aber nicht wirklich aus. Auf einem großen 4K-OLED im Wohnzimmer oder Gaming-Room hingegen zeigt sich sehr schnell, warum Sony dieses Upgrade anbietet.

Hardcore-Gamer & Grafik-Fetischisten: Wenn du jedes große Release spielst, mit Argusaugen Frametimes verfolgst und bei Digital-Foundry-Vergleichen laut mitnickst, zielt die Playstation 5 Pro direkt auf dich. Du bekommst die bessere Version der aktuellen Generation: schärferes Bild, saubere 60 fps häufiger als zuvor und mehr Spielraum für künftige Titel, die auf der Standardkonsole eher im Quality/Performance-Spagat landen.

Gelegenheitsspieler: Wer ein paar Mal im Monat entspannt zockt und meist Story-Games in 30 fps akzeptiert, hat auf der normalen Playstation 5 weiterhin eine sehr starke Plattform. Die Playstation 5 Pro ist dann weniger ein Muss und mehr ein Nice-to-have. Die Unterschiede sind zwar sichtbar, aber nicht so dramatisch, dass jeder Casual sofort das Gefühl hätte, etwas Entscheidendes zu verpassen.

PS5-Neueinsteiger: Wenn du bisher gar keine PS5 besitzt und vor der Wahl zwischen der Standardkonsole und der Playstation 5 Pro stehst, wird es spannend. Der Aufpreis für die Pro-Variante ist der Preis für Zukunftssicherheit in Sachen Grafik. Wer weiß, dass die Konsole mehrere Jahre im Einsatz sein wird und regelmäßig aktuelle AAA-Titel landen, macht mit der Playstation 5 Pro einen zukunftsorientierten Schritt – vor allem, wenn bereits ein 4K-TV oder Monitor bereitsteht.

Wie sehr macht sich PSSR im Alltag bemerkbar?

Der vielleicht größte Gamechanger an der Playstation 5 Pro ist nicht eine einzelne Teraflop-Zahl, sondern wie PSSR die Lastverteilung verschiebt. Wenn ein Titel PSSR sauber integriert, fühlt sich das Spielerlebnis oft "größer" an: mehr Details in der Distanz, weniger Flimmern auf feinen Strukturen, sauberere Kanten. Gleichzeitig bleibt die Framerate stabil, anstatt bei Effektexplosionen oder großen Panoramen einzubrechen.

Natürlich gibt es Grenzen: PSSR kann keine fehlenden Assets herbeizaubern und ist immer ein Kompromiss aus Rechenaufwand und Ergebnis. Aber im Wohnzimmer auf einem 55- oder 65-Zoll-4K-TV dürfte der Unterschied zwischen nativem 4K und gutem PSSR für viele kaum relevant sein, während die höhere Performance klar spürbar ist. Für die Playstation 5 Pro ist das die Geheimwaffe, um sich klar von der Basis-Playstation 5 abzusetzen.

Design, Ökosystem und Alltag: Vertraut mit Extra-Power

Wer die Playstation-Familie kennt, weiß: Sony setzt nicht auf radikale Experimente im Nutzererlebnis. Auch die Playstation 5 Pro bleibt im bekannten Ökosystem: DualSense-Controller, PS5-Dashboard, PS Plus-Angebot, Abwärtskompatibilität zu PS5- und PS4-Spielen. Der Alltag mit der Playstation 5 Pro fühlt sich deshalb sofort vertraut an – mit dem Unterschied, dass viele Titel schlicht besser laufen oder aussehen.

Frühere Erfahrungen mit Mid-Gen-Upgrades wie der PS4 Pro zeigen: Studios nutzen die zusätzliche Leistung vor allem für Grafik- und Performance-Optionen. Das ist auch bei der Playstation 5 Pro zu erwarten. Statt exklusiver Spiele geht es um bessere Modi: höhere Auflösung, Raytracing-Profile, 60-fps- oder 120-fps-Optionen. Wer gerne in Einstellungen stöbert und den eigenen Sweet Spot zwischen Bildqualität und Reaktionsgeschwindigkeit sucht, bekommt hier einen echten Spielplatz.

Preis-Leistungs-Frage: Luxus-Upgrade oder Pflichtkauf?

Am Ende landet alles bei der simplen Frage: Ist der Mehrpreis der Playstation 5 Pro gerechtfertigt? Technisch betrachtet ist die Antwort klar: Ja, die Kombination aus stärkerer GPU, PSSR und besserem Raytracing liefert spürbar mehr als die Basis-Playstation 5. Gerade auf hochwertigen 4K-Displays wirken viele Games wie eine halbe PC-Generation weiter.

Doch nicht jede Zielgruppe profitiert gleich stark. Wer mit der Standard-PS5 glücklich ist, keine 4K-Glotze besitzt und selten grafische Referenztitel spielt, kann gelassen bleiben. Die Basis-Playstation 5 wird noch einige Jahre solide versorgt. Wer hingegen regelmäßig im Day-One-Hype lebt, Wert auf technische Perfektion legt und am liebsten die beste Version eines Konsolenspiels erlebt, für den fühlt sich die Playstation 5 Pro wie die richtige, konsequente Wahl an.

Die Playstation 5 Pro ist kein Pflicht-Upgrade für alle – aber sie ist das aktuell stärkste PlayStation-Erlebnis im Wohnzimmer und zielt klar auf Spieler, die Grafik nicht nur nebenbei wahrnehmen, sondern bewusst genießen wollen.

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