Playstation 5 Pro im Technik-Check: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5 Pro?
07.02.2026 - 09:35:07Der Moment, wenn der Intro-Screen eines neuen AAA-Games startet, entscheidet oft über Gänsehaut oder Schulterzucken. Genau hier will die Playstation 5 Pro ansetzen. Die Playstation 5 Pro ist Sonys Antwort auf anspruchsvolle 4K-Gamer, die bei Framerate-Einbrüchen innerlich kurz weinen und bei matschigen Schatten sofort ins Grafikmenü springen.
Die Frage ist simpel, aber hart: Reicht die Standard-PS5 noch aus – oder liefert die Playstation 5 Pro genug Mehrwert, damit sich das Upgrade wirklich lohnt?
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Offiziell positioniert Sony die Playstation 5 Pro als Premium-Variante der PS5 – kein Generationssprung, sondern ein brachiales Zwischen-Upgrade. Laut Herstellerseite unter playstation.com liegt der Fokus klar auf drei Punkten: deutlich stärkerer GPU, moderner Upscaling-Technik namens PSSR und sichtbar verbessertem Raytracing.
Während CPU- und Speicherbasis weitgehend auf dem bekannten Fundament der Playstation 5 aufbauen, wird die Grafikseite massiv aufgebohrt. Sony macht keinen Hehl daraus, dass die Playstation 5 Pro vor allem für 4K-TVs mit 120 Hz, große OLED-Panels und Technik-Fans mit Hang zur Pixel-Perfektion gedacht ist.
Mehr GPU-Rohleistung: Hier spielt die Musik
Im Kern bleibt die Playstation 5 Pro zwar im selben Ă–kosystem wie die Standard-Playstation5, aber die GPU ist die eigentliche Kampfansage. Sony spricht von einem klaren Sprung bei der Rechenleistung, insbesondere bei Shader-Performance und Raytracing-Effizienz.
Im direkten Vergleich: Die klassische Playstation 5 liefert bereits ordentlich Performance für 4K-30 oder 4K-60 mit reduziertem Detailgrad. Anspruchsvolle Raytracing-Modi zwingen sie jedoch spürbar in die Knie. Die Playstation 5 Pro setzt hier an und stemmt laut Sonys Angaben deutlich mehr Raytracing-Strahlen pro Frame, während gleichzeitig höhere Auflösungen und stabilere Framerates möglich sind. Gerade in dichten Stadt-Szenen, spiegelnden Oberflächen und dynamischer Beleuchtung wirkt das Bild spürbar „näher am High-End-PC“.
Wichtig: Die Playstation 5 Pro ist keine Zauberbox, die jedes Spiel automatisch in natives 4K-120 verwandelt. Aber sie verschiebt die Grenzen: Grafikmodi, die auf der normalen Playstation 5 oft nach „Entweder/ oder“ aussehen (Leistung vs. Qualität), können auf der Playstation 5 Pro eher zu einem „Sowohl als auch“ werden.
PSSR: Upscaling, das fast schon unverschämt clever wirkt
Das spannendste Buzzword rund um die Playstation 5 Pro heißt PSSR – PlayStation Spectral Super Resolution. Dahinter steckt eine hauseigene Upscaling-Technologie, die in eine ähnliche Richtung geht wie DLSS auf dem PC oder FSR bei AMD. Das Prinzip: Das Spiel rendert intern in einer niedrigeren Auflösung, PSSR rechnet das Bild dann mit Hilfe spezieller Algorithmen auf 4K oder sogar darüber hinaus hoch.
Wenn Entwickler PSSR sauber integrieren, passiert auf dem Bildschirm das, was viele Gamer seit Jahren wollen: mehr FPS bei gleichzeitig schärferem Bild. In Bewegung macht das schnell süchtig – vor allem auf großen 4K-Panels. Kanten wirken glatter, Details knackiger, und selbst schnelle Schwenks in Shootern oder Racern bleiben lesbar. Das wirkt bisweilen so, als hätte die Playstation 5 Pro mehr native Pixel als sie eigentlich berechnet.
Der große Vorteil für Hardcore-Gamer: Studios können auf der Playstation 5 Pro aggressive Performance-Profile anbieten, ohne dass das Bild optisch zerbricht. 60 FPS werden realistischer, 120-Hz-Modi fühlen sich greifbarer an, und selbst grafisch aufwendige Spiele müssen weniger Kompromisse eingehen.
Raytracing: Endlich mehr als eine nette Option im MenĂĽ
Raytracing war auf der ursprünglichen Playstation 5 oft wie ein schicker Sportmodus im Auto: nett, aber im Alltag nicht immer sinnvoll, weil er zu viel Leistung frisst. Die Playstation 5 Pro will das ändern. Sony hebt besonders hervor, dass die Raytracing-Einheiten massiv beschleunigt wurden und Spiele auf der Playstation 5 Pro viel öfter „echte“ RT-Features aktivieren können, ohne die Framerate zu halbieren.
In der Praxis bedeutet das: reflektierende Pfützen zeigen mehr als nur verwaschene Lichtkleckse, Neon-Schilder spiegeln sich glaubwürdig in Scheiben, und globale Beleuchtung lässt Szenen natürlicher wirken. Gerade Nacht-Szenarien, Cyberpunk-Welten oder Horror-Games profitieren davon enorm. Das Bild wirkt dichter, cineastischer, weniger wie eine Sammlung einzelner Objekte und mehr wie eine echte Szene.
Für Grafik-Enthusiasten ist das der Punkt, an dem die Playstation 5 Pro sich klar von der Basis-Playstation 5 absetzt. Die Standard-PS5 kann RT, keine Frage – aber oft nur in abgespeckter Form oder mit deutlichen Performance-Einbußen. Die Pro-Variante macht daraus ein Feature, das Entwickler selbstbewusst in ihren „empfohlenen“ Grafikmodi aktivieren können.
Vergleich zur Standard-PS5: Wer merkt den Unterschied wirklich?
Für Gelegenheitsspieler, die auf einem 55-Zoll-4K-TV mit 60 Hz zocken und primär Story-Games genießen, ist der Unterschied zwischen Playstation 5 und Playstation 5 Pro im Alltag weniger dramatisch. Ja, die Playstation 5 Pro bietet schärfere Auflösung, stabilere FPS und hübscheres Raytracing – aber wenn man nicht aktiv darauf achtet, verschwimmt das schnell im „Sieht doch gut aus“-Gefühl.
Anders sieht es bei Spielern aus, die:
- ein groĂźes 4K- oder 8K-Display besitzen,
- 120-Hz-Modi in Shootern und Racern lieben,
- jedes GrafikmenĂĽ komplett durchklicken, bevor sie ein Spiel wirklich starten,
- oder bereits mit der Playstation5 regelmäßig Leistungsgrenzen spüren (FPS-Drops, unscharfe Modi, etc.).
Hier spielt die Playstation 5 Pro ihre Stärken klar aus. Sie reduziert nicht nur die sichtbaren Kompromisse, sie verschiebt die Diskussion. Statt zu überlegen „Kann ich mir Raytracing leisten oder muss ich FPS opfern?“, geht es eher darum, welche Art von High-End-Einstellung man bevorzugt.
Auch für Content-Creator ist das spannend: Wer Gameplays in hoher Qualität aufnimmt oder streamt, profitiert von stabileren Framerates und einem saubereren Bild. Die Playstation 5 Pro kann so zur bevorzugten Plattform für Creator werden, die sich im PlayStation-Ökosystem bewegen.
Abwärtskompatibilität & Ökosystem: Kein Bruch, sondern ein Upgrade
Wichtig für alle, die schon eine Bibliothek an Spielen und Peripherie besitzen: Die Playstation 5 Pro bleibt eng im bekannten Gefüge. Deine PS5-Spiele laufen weiter, dein Account, deine Trophy-Historie, deine Saves – alles bleibt. Entwickler können eigene Modi für die Playstation 5 Pro anbieten, die mehr Grafikqualität oder höhere FPS freischalten. Im Idealfall patchen Studios ihre bestehenden Titel, um die Mehrpower zu nutzen.
Die Playstation 5 Pro ist also nicht „die neue Generation“, sondern ein aufgebohrter Premium-Einstieg in dieselbe Welt. Wer bisher gezögert hat, überhaupt eine Playstation 5 zu holen, steht damit vor der Wahl: günstiger ins System einsteigen mit der Standard-Playstation 5 – oder direkt auf die Playstation 5 Pro setzen und mehrere Jahre lang mehr Leistungs-Headroom haben.
FĂĽr wen lohnt sich die Playstation 5 Pro wirklich?
Hardcore-Gamer & Grafik-Fans: Wer immer die höchste Grafikstufe wählt, RT-Schatten von Bildschirmrand zu Bildschirmrand analysiert und Frame-Times kennt, wird sich mit der Playstation 5 Pro sehr schnell anfreunden. PSSR, stärkeres Raytracing und die GPU-Reserve machen einen sichtbaren Unterschied – vor allem in kommenden AAA-Titeln, die noch aggressiver auf High-End-Optik setzen.
Competitive-Spieler: Für E-Sport-Fans, Shooter-Spieler und Racing-Enthusiasten ist vor allem der stabile 120-Hz-Betrieb interessant. Die Playstation 5 konnte das zwar auch schon, aber oft nur in reduzierten Grafikmodi. Die Playstation 5 Pro ermöglicht hier eher: hohe FPS plus ansehnliche Optik, ohne dass das Bild zu stark verwaschen.
Gelegenheitsspieler: Wer ein paar große Releases im Jahr durchspielt, keine 120-Hz-Glotze besitzt und mit 4K-30 oder 4K-60 zufrieden ist, fährt mit der günstigeren Playstation 5 weiterhin gut. Die Playstation 5 Pro ist hier eher „Nice to have“ als „Must have“.
Early Adopter & Technik-Nerds: Wenn du ohnehin gern im oberen Regal zugreifst, die neueste Hardware liebst und deine Spielebibliothek langfristig aufbauen willst, ist die Playstation 5 Pro der logischere Kauf. Sie bietet dir Reserven für die nächsten Jahre, in denen Games nach und nach aggressiver auf PSSR, Raytracing und aufwendige Assets setzen werden.
Preis-Leistung: Ist die Playstation 5 Pro den Aufpreis wert?
Die entscheidende Frage: Rechtfertigt all das den Aufpreis gegenüber der normalen Playstation 5? Aus nüchterner Sicht hängt die Antwort stark an zwei Dingen – deinem TV/Monitor-Setup und deinem Anspruch.
Wenn du:
- einen 4K-TV mit 120 Hz oder ein groĂźes OLED-Panel besitzt (oder planst),
- technische Features wie PSSR-Upscaling und Raytracing bewusst wahrnimmst,
- und dich an unsauberen 30-FPS-Modi störst,
dann bietet die Playstation 5 Pro ein Paket, das deutlich näher an „echtem“ High-End-Gaming liegt, ohne den Sprung in einen teuren PC wagen zu müssen. Die Kombination aus GPU-Upgrade, smarter Bildverbesserung und besserem Raytracing ist nicht nur ein Zahlen-Upgrade – sie verändert das Gefühl, mit dem du neue Spiele startest.
Wenn du hingegen eher pragmatisch spielst, selten am Grafikmenü drehst und hauptsächlich Singleplayer-Erlebnisse genießt, solltest du ehrlich prüfen, ob du den Mehrwert der Playstation 5 Pro wirklich siehst oder ob die Standard-Playstation 5 nicht schon vollkommen ausreicht.
Fazit: Ein Pro-Modell, das seinem Namen gerecht wird
Die Playstation 5 Pro ist keine Revolution, aber sie ist ein spürbarer Schritt in Richtung „Next-Gen, wie wir sie uns vorgestellt haben“. Sony lässt die Muskeln genau dort spielen, wo aktuelle Spiele am meisten hungern: GPU-Power, modernes Upscaling und Raytracing, das mehr ist als nur ein Häkchen im Menü.
Für Hardcore-Gamer, Grafik-Enthusiasten und alle, die ihren 4K- oder 120-Hz-TV richtig ausreizen wollen, ergibt die Playstation 5 Pro technisch absolut Sinn. Wer schon lange mit der Playstation 5 liebäugelt und ohnehin auf ein Premium-Setup setzt, fährt mit der Pro-Version wahrscheinlich besser – einfach, weil sie mehr Luft nach oben lässt.
Wer dagegen hauptsächlich entspannt zockt, keine High-End-Anzeige nutzt und beim Wort Raytracing eher an „klingt nett“ als an „brauche ich unbedingt“ denkt, kann beruhigt zur klassischen Playstation 5 greifen und viel Geld sparen.
Am Ende fühlt sich die Playstation 5 Pro an wie der Gaming-Partner, den du wählst, wenn du weißt, dass du in den nächsten Jahren bei jedem neuen AAA-Release die Frage stellen wirst: „Wie gut kann das hier wirklich aussehen?“ Wenn du genau dieser Typ Spieler bist, spricht vieles dafür, das Upgrade nicht auf die lange Bank zu schieben.
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