Precigen, Aktie

Precigen Aktie: Papzimeos zündet

26.03.2026 - 13:14:59 | boerse-global.de

Precigen erwartet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von über 18 Millionen Dollar allein durch das Medikament Papzimeos. Analysten reagieren mit einer Kurszielanhebung auf die starke Prognose.

Precigen Aktie: Papzimeos zündet - Foto: über boerse-global.de
Precigen Aktie: Papzimeos zündet - Foto: über boerse-global.de

Das erste vollständige Quartal auf dem Markt – und Precigen liefert gleich einen Vorgeschmack auf das, was kommen könnte. Der Umsatzausblick für das erste Quartal 2026 übertrifft alle Erwartungen. Kein Wunder, dass Analysten ihre Kursziele nach oben schrauben.

Von null auf 18 Millionen in einem Quartal

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sprechen zunächst eine nüchterne Sprache: 9,7 Millionen Dollar Gesamtumsatz, ein bereinigter Nettoverlust von 111,1 Millionen Dollar oder 0,35 Dollar je Aktie. Doch der entscheidende Datenpunkt steckt im Ausblick. Da Papzimeos erst im November 2025 seinen Vertriebsstart hatte, flossen im abgelaufenen Jahr lediglich 3,4 Millionen Dollar aus Produktverkäufen in die Kasse.

Im laufenden ersten Quartal 2026 erwartet das Management nun einen Umsatz von über 18 Millionen Dollar – ausschließlich aus Papzimeos-Verkäufen. Das entspricht einem sequenziellen Anstieg von mehr als 400 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2025. Treiber sind die rasch wachsende Verschreiberbasis, eine Versicherungsabdeckung von inzwischen rund 215 Millionen Versicherten in den USA sowie über 300 Patienten, die bereits im firmeneigenen Patientenunterstützungsprogramm registriert sind.

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Ab dem 1. April kommt ein weiterer Rückenwind hinzu: Ein dauerhafter J-Code vereinfacht den Abrechnungsprozess mit den Kostenträgern erheblich und dürfte die Bearbeitungszeiten spürbar verkürzen.

Analysten ziehen nach

Citizens hat das Kursziel für die Aktie von 8 auf 9 Dollar angehoben und bekräftigt seine positive Einschätzung. Die Analysten loben insbesondere die breiten Patientenprofile – von frisch diagnostizierten Fällen bis hin zu Patienten mit einer langen Operationshistorie – sowie die solide Erstattungssituation. Das angehobene Kursziel markiert nun den oberen Rand des Analystenkorridors.

Zum Vergleich: Die Aktie notiert derzeit bei rund 3,10 Dollar. Auf Jahressicht hat sich der Kurs fast verdoppelt, liegt allerdings seit Jahresbeginn 2026 rund 25 Prozent im Minus. Einige Bewertungsmodelle stufen das Papier auf aktuellem Niveau bereits als überbewertet ein – ein Spannungsfeld, das Anleger im Blick behalten sollten.

Mit einer Kassenposition von 100,4 Millionen Dollar per Ende 2025 sieht sich das Unternehmen nach eigener Aussage gut aufgestellt, um den Betrieb bis zum Erreichen des operativen Cashflow-Gleichgewichts zu finanzieren – dieses peilt das Management bis Ende 2026 an. Parallel läuft die EMA-Prüfung für eine europäische Zulassung, und eine klinische Studie für die pädiatrische Indikation soll noch im vierten Quartal 2026 starten.

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