Psychische Belastung bei Gen Z zwingt Unternehmen zum Handeln
11.02.2026 - 04:00:12Junge Beschäftigte fallen immer häufiger wegen psychischer Leiden aus. Die Fehltage der unter 30-Jährigen stiegen laut Krankenkassen in zehn Jahren um fast 50 Prozent. Für Unternehmen wird die mentale Gesundheit der Generation Z damit zur strategischen Notwendigkeit im Kampf um Fachkräfte.
Daten der AOK Rheinland/Hamburg und des DAK-Gesundheitsreports belegen den Trend: Psychische Erkrankungen sind bei Berufseinsteigern auf dem Vormarsch. Die Gründe sind vielfältig:
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- Hoher Leistungsdruck und ständige Erreichbarkeit
- Zukunftsängste durch globale Krisen wie Klimawandel und wirtschaftliche Unsicherheit
- Generationenkonflikte am Arbeitsplatz, die jeden Vierten stark belasten
Hinzu kommt die anhaltende Belastung aus der Pandemiezeit. Die COPSY-Studie des UKE Hamburg zeigt, dass das psychische Wohlbefinden junger Menschen noch Jahre später signifikant schlechter ist als davor.
Resilienz wird zur Schlüsselkompetenz
Angesichts dieser Dauerbelastung rückt Resilienz – die psychische Widerstandskraft – in den Fokus. Experten betonen: Diese Fähigkeit ist erlernbar. Gezielte Trainings können helfen, Stress besser zu bewältigen und negative Denkmuster zu durchbrechen.
Die Generation Z geht dabei offener mit dem Thema um als frühere Generationen. Sie sucht aktiv nach Strategien wie Achtsamkeitsübungen oder einer bewussten Work-Life-Balance, um einem Burnout vorzubeugen.
Unternehmen reagieren mit neuen Angeboten
Der wirtschaftliche Druck zum Handeln ist enorm. Rund 75 Prozent der Gen Z haben ihren Job schon einmal aus psychischen Gründen aufgegeben. Erfolgreiche Unternehmen setzen daher auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen:
- Etablierung einer offenen, stigmafreien Gesprächskultur
- Anonyme und niedrigschwellige Beratungsangebote
- Sensibilisierte Führungskräfte, die für angemessene Belastung sorgen
Das betriebliche Gesundheitsmanagement wandelt sich vom „Nice-to-have“ zum integralen Teil der Unternehmensstrategie.
Ein Paradigmenwechsel mit Milliardenkosten
Die steigende Bedeutung mentaler Gesundheit markiert einen tiefgreifenden Wandel. Die wirtschaftlichen Folgen treiben den Wandel voran: Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland jährlich Kosten von über 147 Milliarden Euro durch Produktionsausfälle und Behandlung.
Unternehmen, die hier investieren, profitieren doppelt: von höherer Mitarbeiterbindung und geringeren Fehlzeiten. Für die junge Generation wird die Haltung eines Arbeitgebers zur psychischen Gesundheit immer häufiger zum entscheidenden Kriterium bei der Jobwahl.
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