Rio Tinto Aktie: Kupfer statt Diamanten
27.03.2026 - 04:50:16 | boerse-global.deDer Bergbaugigant Rio Tinto ordnet sein Portfolio tiefgreifend neu. Während das Kapitel der Diamantenförderung nach über zwei Jahrzehnten endgültig geschlossen wird, fließen Milliarden in grüne Energie und strategische Metalle wie Kupfer und Lithium. Diese Neuausrichtung soll den Konzern für die Energiewende rüsten und langfristig profitabel halten.
Milliarden für grünes Aluminium
Um sich vor steigenden Preisen für fossile Brennstoffe zu schützen, baut das Unternehmen seine Aluminiumproduktion in Australien massiv um. Für die Boyne-Hütte in Queensland fließen bis 2040 rund zwei Milliarden Australische Dollar an staatlichen Fördermitteln. Ziel ist es, die Anlage nach Auslaufen des aktuellen Stromvertrags im Jahr 2029 primär mit Solar- und Windenergie zu betreiben. Zusammen mit bereits gesicherten Verträgen über 2,8 Gigawatt an erneuerbaren Energien entsteht hier eine der weltweit ersten grünen Aluminiumhütten.
Fokus auf Batteriemetalle
Parallel zum grünen Umbau bereinigt das Management das Rohstoffportfolio. Mit der Schließung der Diavik-Mine in Kanada verabschiedet sich Rio Tinto nach 23 Jahren komplett aus dem aktiven Diamantengeschäft. Die frei werdenden Ressourcen fließen direkt in Metalle für die Energiewende. Der Fokus liegt dabei auf zwei Großprojekten:
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- Resolution Copper (Arizona): 500 Millionen US-Dollar für neue Bohrungen, geplanter Produktionsstart Mitte der 2030er Jahre.
- Rincon Lithium (Argentinien): 1,175 Milliarden US-Dollar Finanzierung für eine geplante Jahreskapazität von 60.000 Tonnen.
Diese Projekte sollen die steigende Nachfrage nach Batteriemetallen bedienen und neue Einnahmequellen erschließen. Passend dazu meldete der Konzern heute für das abgelaufene Jahr 2025 globale Steuer- und Abgabenzahlungen in Höhe von 9,9 Milliarden US-Dollar, was die finanzielle Dimension der aktuellen Geschäftstätigkeit unterstreicht.
An der Börse wird dieser strategische Umbau derzeit mit Zurückhaltung aufgenommen. Die Aktie gab heute um 3,09 Prozent auf 73,79 Euro nach und weitete damit den Verlust der vergangenen 30 Tage auf über elf Prozent aus. Die vollständige Abwicklung der Diavik-Mine wird noch bis 2029 andauern. Im selben Jahr greift auch die neue Energieversorgung für die Boyne-Aluminiumhütte, womit der Übergang in die auf erneuerbare Energien ausgerichtete Konzernstruktur operativ vollzogen sein wird.
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