Rio Tinto Aktie: Teure Altlasten im Pilbara!
17.04.2026 - 11:24:38 | boerse-global.deEin 15 Jahre währender Rechtsstreit findet sein Ende — und Rio Tinto steht auf der Verliererseite. Der Oberste Gerichtshof von Westaustralien hat entschieden, dass der Bergbaugigant für historische und künftige Lizenzgebühren in der rohstoffreichen Pilbara-Region haften muss. Das Urteil wühlt alte Verträge auf und bringt neue finanzielle Verpflichtungen mit sich.
Konkret geht es um Teile der Hope-Downs-Minen. Rio Tinto betreibt den Komplex als Joint-Venture-Partner von Hancock Prospecting. Beide Unternehmen müssen nun Nachkommen früherer Geschäftspartner an den Erlösen beteiligen. Die genaue Summe wird in einer separaten Anhörung festgelegt. Schätzungen gehen von jährlichen Forderungen in Höhe von rund 14 Millionen Australischen Dollar für Wright Prospecting aus. DFD Rhodes könnte weitere vier Millionen Dollar pro Jahr erhalten.
Operatives Geschäft läuft weiter
Rio Tinto kündigte an, das Urteil gründlich zu prüfen. Der Fall zeigt eindrücklich, wie Abmachungen aus den Gründerjahren des australischen Eisenerzabbaus bis heute die Bilanzen der Konzerne belasten. Parallel dazu treibt das Management das operative Geschäft an anderen Fronten voran.
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In den USA sicherte sich die Tochtergesellschaft Kennecott Exploration den Zugang zu frühen Kupfer- und Goldprojekten. Ein neues Joint Venture mit Mogotes Metals für das Copper-Cliff-Projekt in Montana minimiert das finanzielle Risiko für Rio Tinto. Mogotes übernimmt die anfänglichen Explorationskosten und kann sich so einen Anteil von bis zu 60 Prozent erarbeiten. Der Bergbaukonzern behält sich damit strategische Optionen im wichtigen Kupfermarkt offen, ohne sofort eigenes Kapital im großen Stil zu binden.
Auch in Kanada modernisiert der Konzern seine Infrastruktur. Im BC-Works-Werk in British Columbia ging ein 135 Millionen Kanadische Dollar teures Fördersystem für Tonerde in Betrieb. Die Anlage ersetzt veraltete Technik und soll die Lieferkette deutlich robuster machen. Mit dem geschlossenen System senkt Rio Tinto die Partikelemissionen um 40 Prozent und sichert den Transport von jährlich 800.000 Tonnen Material.
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