Salesforce Aktie: Die Wahrheit über den Crash
17.04.2026 - 16:04:29 | boerse-global.deStar-Investor Michael Burry schlägt zu. Der Mann hinter dem "Big Short" kauft massiv abgestrafte Software-Werte. Sein neuestes Ziel ist Salesforce. Die Aktie erholt sich gerade von mehrjährigen Tiefständen. Burry wittert eine historische Fehlbewertung.
Technische Spirale statt fundamentaler Krise
Der gesamte Software-Sektor steckt in einem tiefen Bärenmarkt. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF verlor seit seinem Hoch rund 28 Prozent. Viele Marktbeobachter fürchten eine dauerhafte Nachfrageschwäche. KI-Modelle von OpenAI könnten die Budgets der Kunden binden und Margen belasten.
In einem Beitrag erklärt Burry seine Gegenposition. Technische Faktoren treiben den Ausverkauf. Fallende Aktienkurse und Stress bei Bankkrediten für Softwarefirmen befeuern sich gegenseitig. Diese Abwärtsspirale im privaten Kreditmarkt schafft laut Burry massive Kaufchancen. Salesforce nutzt diese privaten Kreditmärkte ohnehin nicht.
Die Salesforce-Aktie notiert aktuell bei knapp 178 US-Dollar. Damit liegt das Papier fast 39 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.
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Die Folge: ein historisch niedriges Bewertungsniveau. Salesforce wird für weniger als das 13-Fache der geschätzten Gewinne gehandelt. Der Zehn-Jahres-Durchschnitt liegt bei 45. Analysten passen sich der Lage an. Piper Sandler senkte das Kursziel kürzlich auf 215 US-Dollar. Die Experten halten aber an ihrer Kaufempfehlung fest.
Operatives Geschäft bleibt stabil
Trotz der trüben Branchenstimmung liefert Salesforce operative Stärke. Der Umsatz stieg im vierten Quartal um 12 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar. Besonders das KI-Tool Agentforce wächst rasant. Hier kletterten die jährlich wiederkehrenden Umsätze auf 800 Millionen US-Dollar.
Das Management blickt optimistisch nach vorn. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt der Vorstand einen Umsatz von rund 46 Milliarden US-Dollar an. Das entspricht einem zweistelligen Wachstum. Aktionäre profitieren direkt von dieser Stabilität.
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Am 23. April 2026 zahlt der Konzern eine Quartalsdividende von 0,44 US-Dollar je Aktie. Das ist ein ordentliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs zusätzlich.
Burrys Einstieg markiert eine klare Gegenposition zur aktuellen Marktpanik. Die Kombination aus historisch niedriger Bewertung und solidem Wachstum lockt institutionelle Käufer an. Die operative Umsetzung bleibt der entscheidende Faktor. Das Management muss nun beweisen, dass die prognostizierte Umsatzbeschleunigung im zweiten Halbjahr 2027 tatsächlich eintritt.
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