CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnungen ab
08.01.2026 - 14:16:19 | dpa.de(neu: Merz)
SEEON/BERLIN (dpa-AFX) - Der CDU-Vorstand hat seine Klausurtagung in Mainz angesichts der erwarteten heftigen SchneefĂ€lle und Glatteisgefahr in weiten Teilen Deutschlands kurzfristig abgesagt. "Wir haben unsere Klausurtagung in Mainz leider absagen mĂŒssen aus GrĂŒnden der Witterung. Wir werden aber trotzdem morgen eine PrĂ€sidiumssitzung des CDU-PrĂ€sidiums virtuell haben und da auch noch einmal ein paar BeschlĂŒsse fassen", sagte Parteichef und Kanzler Friedrich Merz bei seinem Besuch bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon.
Zuvor hatte eine Parteisprecherin bereits mitgeteilt, dass die fĂŒr Freitag und Samstag geplante Klausur "aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekĂŒndigten Zug- und FlugausfĂ€llen" abgesagt werden musste.
350 Teilnehmer und 100 Medienvertreter betroffen
Zu der Klausurtagung am Freitag und Samstag in einem Mainzer Hotel waren 350 Teilnehmer erwartet worden sowie rund 100 Medienvertreter. Die Partei wollte damit unter Leitung von Merz ins Wahljahr 2026 mit fĂŒnf Landtagswahlen starten. Unter anderem war geplant, eine "Mainzer ErklĂ€rung" zu verabschieden, in der es vor allem um die Ankurbelung der Wirtschaft geht.
Die nĂ€chste regulĂ€re Vorstandssitzung ist fĂŒr den 19. Januar geplant. Es gibt Ăberlegung, diese Sitzung zur Klausurtagung auszubauen. Entschieden war das zunĂ€chst aber noch nicht.
Sturmtief "Elli" erreicht in der Nacht zu Freitag Deutschland
Nach den Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind insbesondere Ostdeutschland, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg von Sturmtief "Elli" betroffen, das in der Nacht zu Freitag in Deutschland erwartet wird. Dann soll es verbreitet zu teils krĂ€ftigen SchneefĂ€llen kommen. Im SĂŒden und Westen Deutschlands soll der Schnee - bei ebenfalls stĂŒrmischem, aber aus sĂŒdwestlichen Richtungen wehendem Wind - bis FreitagfrĂŒh rasch in Regen ĂŒbergehen. Ărtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.
Ein DWD-Meteorologe sprach von "einem echten Wetterkrimi". Die Deutsche Bahn (DB) kĂŒndigte witterungsbedingt bereits VerspĂ€tungen und ZugausfĂ€lle im Fernverkehr an. Behörden und Meteorologen raten: Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte zu Hause bleiben und das Auto stehen lassen.
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