SPI, Zerreißprobe

SPI 20: Zerreißprobe am Wochenende

11.04.2026 - 08:52:59 | boerse-global.de

Der Schweizer Aktienmarkt schloss knapp im Plus, angetrieben von Baustoff- und Luxusgüterwerten, während Versicherer abstürzten und geopolitische Spannungen für Zurückhaltung sorgten.

SPI 20: Zerreißprobe am Wochenende - Foto: über boerse-global.de

Der Schweizer Leitindex SPI 20 rettete sich am Freitag mit einem knappen Plus von 0,18 Prozent bei 13.183,28 Punkten ins Wochenende. Während die Baustoff- und Luxusgüterindustrie Kursgewinne feierten, lasteten ein massiver Ausverkauf im Versicherungssektor und drohende US-Zölle auf der Stimmung. Vor den entscheidenden Verhandlungen im Nahost-Konflikt am Samstag herrschte bei den institutionellen Anlegern spürbare Zurückhaltung.

Sektor-Rotation prägt das Geschehen

Das Handelsgeschehen war von einem deutlichen Tauziehen zwischen zyklischen Werten und defensiven Titeln geprägt. Besonders Holcim stach hervor und profitierte von einer positiven Stimmung im Bausektor. Auch der Luxusgüterkonzern Richemont konnte zulegen, da Investoren die unmittelbaren Sorgen über Exporttarife vorerst ignorierten.

Dem gegenüber stand ein herber Rückschlag für Zurich Insurance. Die Aktie verlor über vier Prozent und war damit der größte Bremsklotz für den Index. Neben sektorspezifischen Nachrichten belasteten allgemeine Sorgen über Haftungsrisiken den Titel. Auch die Pharma-Schwergewichte Roche und Novartis beendeten den Tag im Minus. Sie leiden weiterhin unter dem „Zoll-Schock“ – einer Abgabe von 39 Prozent auf bestimmte Schweizer Exporte in die USA.

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Die wichtigsten Kursbewegungen am Freitag:
* Holcim: +4,23 % (72,52 CHF)
* Richemont: +1,56 % (153,35 CHF)
* ABB: +1,47 % (71,84 CHF)
* Zurich Insurance: -4,10 % (546,80 CHF)
* Roche Holding: -0,35 %

Inflation und Geopolitik belasten

Zusätzlich zum Handelsstreit sorgten US-Inflationsdaten für Unruhe. Höhere Ölpreise infolge des Nahost-Konflikts trieben die Teuerung in den USA stärker als erwartet nach oben. Dies hielt die Schweizer Anleiherenditen auf einem erhöhten Niveau, was besonders dividendenstarke Branchen wie Versicherungen und Telekommunikation unter Druck setzte.

Technisch gesehen befindet sich der SPI 20 in einer Konsolidierungsphase. Mit dem Schlusskurs vom Freitag notiert der Index nur knapp über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 13.140 Punkten. Das Handelsvolumen blieb mit 9,58 Millionen Aktien rund 12 Prozent unter dem Monatsdurchschnitt, was die vorsichtige Haltung der Marktteilnehmer unterstreicht. Der Relative-Stärke-Index (RSI) nähert sich mit einem Wert von 31,75 der überverkauften Zone, was in den kommenden Tagen erste Schnäppchenjäger anlocken könnte.

Die Blicke der Marktteilnehmer richten sich nun auf die für Samstag angesetzten Waffenstillstandsgespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan. Ein Durchbruch oder ein Scheitern dieser Verhandlungen wird am Montagmorgen über die Eröffnungskurse der energieabhängigen und defensiven Schweizer Aktien entscheiden.

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