Square AI bringt kostenlose KI-Beratung für Britische KMU
10.02.2026 - 18:22:12Die Fintech-Plattform Square startet in Großbritannien einen KI-Assistenten, der kleinen und mittleren Unternehmen datenbasierte Entscheidungshilfen bietet – komplett kostenlos. Die Integration in die bestehende Handelssoftware soll den oft instinktgesteuerten Alltag von Unternehmern revolutionieren.
KI-Nutzung: Große Lücke trotz Experimentierfreude
Die Einführung adressiert ein klares Problem: Zwar hat über die Hälfte (53 Prozent) der britischen KMU bereits mit Künstlicher Intelligenz experimentiert, aber nur 30 Prozent nutzen sie regelmäßig. Noch deutlicher wird die Lücke bei der Entscheidungsfindung. Laut einer von Square in Auftrag gegebenen Studie verlassen sich 51 Prozent der Inhaber primär auf ihr Bauchgefühl. Nur 19 Prozent stützen sich hauptsächlich auf Daten.
Genau hier setzt Square AI an. Der konversationelle Assistent kombiniert unternehmerische Intuition mit handfesten Erkenntnissen aus den eigenen Geschäftsdaten. Eine Mischung, die fast drei Viertel (74 Prozent) der befragten KMU-Inhaber als vertrauenswürdiger empfinden.
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Dem Daten-Dschungel mit einfachen Fragen begegnen
Das Tool funktioniert als intelligenter Helfer direkt in der Bezahl- und Betriebssoftware, die die Händler bereits nutzen. Geschäftsinhaber können in Alltagssprache Fragen stellen und erhalten sofortige Einblicke – ohne komplexe Berichte oder Dashboards studieren zu müssen.
Die Technologie liefert kontextbewusste Geschäftseinblicke, indem sie interne Verkaufsdaten mit externen Informationen wie lokalen Wettervorhersagen oder Gemeindeveranstaltungen kombiniert. So kann ein Café beispielsweise abschätzen, wie sich ein regnerisches Wochenende oder ein Straßenfest auf Personalbedarf, Lagerbestand und Marketing auswirken könnte.
Das erfordert keinerlei technische Einrichtung und ist für britische Nutzer ab sofort ohne Aufpreis verfügbar. Damit macht Square strategische Datenanalyse-Tools, die früher Großunternehmen vorbehalten waren, für Betriebe jeder Größe zugänglich.
Zeitersparnis und Vertrauen als Schlüsselfaktoren
Ein Hauptproblem für Kleinunternehmer ist der immense Zeitaufwand für administrative Aufgaben. Die Studie zeigt: Britische KMU verbringen durchschnittlich 4,3 Stunden pro Woche mit Datenanalyse. Square AI soll diese Last deutlich verringern und Entrepreneuren mehr Zeit für Kerngeschäfte oder eine bessere Work-Life-Balance geben.
Doch Vertrauen bleibt entscheidend. Über 40 Prozent der Inhaber trauen KI nicht zu, ohne menschliche Aufsicht Empfehlungen abzugeben. 42 Prozent wünschen sich transparentere Informationen zur Datennutzung. Indem Square den KI-Assistenten in seine etablierte und vertraute Plattform einbettet, schafft das Unternehmen einen bekannten und nachvollziehbaren Einstiegspunkt. Das Tool soll den Menschen unterstützen, nicht ersetzen.
Wettbewerbsvorteil im Kampf gegen Großkonzerne
Die Einführung kostenloser, zugänglicher KI-Tools ist ein wichtiger Schritt, um das Spielfeld zwischen kleinen und großen Unternehmen zu ebnen. Durch Automatisierung und schnellere Entscheidungsfindung können kleinere Firmen veraltete Systeme umgehen und ein „KI-first“-Modell etablieren.
Frühe Nutzer sehen bereits Vorteile. Ein Café in Süd-London, das am Early-Access-Programm teilnahm, berichtet von sofortigen Erkenntnissen und schnelleren operativen Entscheidungen. Besonders stark ist die KI-Adoption in der Gastronomie, wo Technologie aktiv zur Optimierung von Abläufen und Service genutzt wird. Funktionen wie Verkaufsprognosen und Empfehlungen zur Lagerverwaltung sprechen genau die täglichen Herausforderungen dieser Branche an.
KI wird zum Standardwerkzeug für Unternehmen
Der Start von Square AI in Großbritannien ist Teil eines größeren Trend, Künstliche Intelligenz in essentielle Geschäftssoftware zu integrieren. Diese Tools werden sich voraussichtlich von einer Neuheit zum Standardbestandteil des Betriebsmanagements entwickeln.
Der Schritt des Fintech-Riesen dürfte Wettbewerber animieren, ähnliche KI-gestützte Analysetools für den KMU-Markt zu entwickeln. Der Fokus liegt zunehmend auf intuitiven, konversationellen Schnittstellen, die kaum Schulung erfordern. Für die britische Kleinunternehmer-Landschaft bedeuten leistungsstarke, kostenlose Analysetools eine große Chance: Effizienz steigern, Entscheidungen absichern und im härter werdenden Wettbewerb zu wachsen.
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