Syriens, PrÀsident

Syriens PrĂ€sident schließt AnnĂ€herung an Israel vorerst aus

11.11.2025 - 06:09:53 | dpa.de

Syriens ÜbergangsprĂ€sident Ahmed al-Scharaa schließt direkte GesprĂ€che zur Normalisierung der Beziehungen mit dem Nachbarland Israel vorerst aus.

Angesprochen auf den Wunsch von US-PrĂ€sident Donald Trump, dass auch Syrien den Abraham-Abkommen fĂŒr eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten beitreten sollte, wies al-Scharaa auf Israels andauernde Besetzung der Golanhöhen hin. Im GesprĂ€ch mit dem US-Fernsehsender Fox News sagte er weiter, die Bedingungen fĂŒr Damaskus seien daher andere als fĂŒr jene Staaten, die sich den Abkommen bereits angeschlossen hĂ€tten.

"Syrien hat eine Grenze zu Israel, und Israel besetzt seit 1967 die Golanhöhen. Wir werden derzeit keine direkten Verhandlungen aufnehmen", sagte al-Scharaa laut Übersetzung des Senders. "Vielleicht kann die US-Regierung unter PrĂ€sident Trump uns dabei helfen, eine solche Verhandlung zu erreichen."

Al-Scharaa war zuvor als erstes syrisches Staatsoberhaupt im Weißen Haus von Trump empfangen worden. Trump hatte die Abraham-Abkommen, mit denen mehrere arabische Staaten die Beziehungen zu Israel normalisierten, 2020 wĂ€hrend seiner ersten Amtszeit auf den Weg gebracht.

Israel und Syrien befinden sich seit 1948 offiziell im Kriegszustand, ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen. Seit dem Sechstage-Krieg 1967 hĂ€lt Israel zudem die strategisch wichtigen Golanhöhen besetzt. Israelische LuftschlĂ€ge auf militĂ€rische Ziele wie etwa Waffenlager in Syrien wurden nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad verstĂ€rkt. Damit soll - so die BegrĂŒndung aus Israel - verhindert werden, dass Waffen und besonders chemische Kampfmittel in die HĂ€nde von Extremisten fallen. Zudem rĂŒckten israelische Truppen seit Assads Sturz vor knapp einem Jahr weiter auf syrisches Gebiet in eine Pufferzone an den Golanhöhen vor.

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