Tesla, Optimus-Roboter

Tesla baut Optimus-Roboter in Texas in Serie

30.01.2026 - 16:31:11

Tesla richtet seine texanische Gigafactory für die Massenproduktion des humanoiden Roboters Optimus V4 aus. Die Serienfertigung mit einer geplanten Kapazität von 10 Millionen Einheiten soll 2027 starten.

Tesla stellt seine texanische Gigafactory auf die Massenproduktion des humanoiden Roboters Optimus V4 um. Die Ankündigung von CEO Elon Musk markiert eine strategische Neuausrichtung des Konzerns weg vom reinen Autobauer hin zu einem KI- und Robotikunternehmen.

In einem Social-Media-Post bestätigte Musk, dass die Hauptlast der Produktion in der Fabrik in Austin, Texas, liegen wird. Zwar entsteht zunächst eine Produktionslinie im Stammwerk in Fremont, Kalifornien. Doch das wahre Volumen soll die Giga Texas erreichen. Sie ist für die Serienfertigung der V4-Modelle in „wesentlich größerem Umfang“ vorgesehen. Damit macht Tesla seine langfristige Absicht deutlich, humanoide Roboter zu einem tragenden Geschäftszweig auszubauen.

Doppelstrategie: Entwicklung in Kalifornien, Serie in Texas

Tesla verfolgt eine zweigleisige Produktionsstrategie. Die Linie in Fremont dient als Startrampe und soll eine Kapazität von einer Million Robotern pro Jahr haben. Hier werden die Prozesse erprobt und verfeinert.

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Die eigentliche Ambition liegt jedoch in Texas. Wie bereits auf der Hauptversammlung 2025 angedeutet, plant Tesla dort eine separate Fabrik mit einer gigantischen Kapazität von 10 Millionen Einheiten jährlich. Diese soll nun speziell den fortschrittlichen Optimus V4 bauen. Die Vorbereitungen für den Neubau auf dem ostwärtigen Teil des Werksgeländes laufen seit Ende 2025. Der Produktionsstart ist für 2027 avisiert.

Vom Autokonzern zur KI-Macht

Der Fokus auf Optimus bedeutet eine fundamentale Identitätsverschiebung für Tesla. Bereits im Bericht zum vierten Quartal 2025 skizzierte das Unternehmen eine Zukunft, die auf dem vollautonomen Fahren (FSD), einem Robotaxi-Dienst und der serienreifen Optimus-Plattform basiert. Für 2026 sind erhebliche Investitionen in die nötige Infrastruktur angekündigt.

Musk beschrieb den Optimus als einen universell einsetzbaren Roboter, der Aufgaben durch Beobachtung, Sprachbefehle oder das Ansehen eines Videos erlernen kann. Diese Vision geht weit über einfache Automatisierung hinaus. Analysten sehen darin den Einstieg in einen boomenden Zukunftsmarkt, bei dem Tesla seine Expertise in Fertigung, Batterietechnik und künstlicher Intelligenz ausspielen kann.

Der Weg zur Serienreife und die wirtschaftlichen Folgen

Mit der Bestätigung der Texas-Produktion rücken nun Zeitplan und Umsetzung in den Fokus. Während die Fertigung früherer Generationen anläuft, soll der Hochlauf in Texas 2027 beginnen. Die geplante Kapazität von 10 Millionen Stück pro Jahr übertrifft die Anfangsproduktion in Kalifornien um das Zehnfache und signalisiert den Anspruch, ein Massenprodukt zu schaffen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Texas dürften erheblich sein. Es werden tausende neue Arbeitsplätze in Fertigung und Entwicklung erwartet, die die Position des Bundesstaates als Technologie-Zentrum weiter festigen. Gelingt das Vorhaben, könnte es ganze Branchen revolutionieren – von der Bewältigung des Fachkräftemangels bis zur Automatisierung repetitiver Aufgaben.

Die Branche blickt nun gespannt auf die Vorstellung der seriennahen Prototypen und weitere Details zu den Fähigkeiten des Optimus V4. Die Fähigkeit Teslas, seine ehrgeizigen Produktionsziele zu erreichen, wird zum Lackmustest für die eigene Fertigungskompetenz und die gelungene strategische Wende. Der Weg vom Konzept zu einer Fabrikhalle mit Millionen humanoiden Robotern ist lang. Die Entscheidung für Texas ist jedoch ein klares und machtvolles Statement.

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