Vitamin D bremst frühe Multiple Sklerose aus
30.01.2026 - 22:30:12Eine hochdosierte Vitamin-D-Gabe kann den Verlauf einer frühen Multiplen Sklerose deutlich verlangsamen. Das belegt eine aktuelle klinische Studie, die neue Hoffnung für Patienten mit der Nervenerkrankung weckt. Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung des „Sonnenvitamins“ für die Gesundheit des Gehirns.
Im Fokus steht die französische D-Lay-MS-Studie. Sie untersuchte Patienten mit einem klinisch isolierten Syndrom, einer möglichen MS-Vorstufe. Über zwei Jahre erhielt eine Gruppe alle zwei Wochen 100.000 Internationale Einheiten Vitamin D, die andere ein Placebo.
Die Ergebnisse sind eindeutig:
* Die Krankheitsaktivität lag in der Vitamin-D-Gruppe bei 60,3 Prozent, in der Placebo-Gruppe bei 74,1 Prozent.
* Die Zeit bis zum nächsten Krankheitsschub verlängerte sich von 224 auf 432 Tage.
* Auch in der Bildgebung zeigten sich bei den behandelten Patienten weniger neue Entzündungsherde im Gehirn.
Neurologen wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) bewerten die Daten als relevant, warnen aber eindringlich vor einer eigenmächtigen Einnahme solch hoher Dosen.
Wie schützt das Vitamin die Nerven?
Vitamin D wirkt wie ein Hormon und entfaltet im Nervensystem einen komplexen Schutz. Ein zentraler Mechanismus ist die Regulierung des Immunsystems. Das Vitamin kann entzündliche Prozesse hemmen, die bei Autoimmunerkrankungen wie MS die Nervenhüllen angreifen.
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Zudem fördert es die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren, die für Reparatur und Überleben der Zellen wichtig sind. Es stärkt außerdem die Blut-Hirn-Schranke und hilft beim Kalziumhaushalt in den Neuronen. Ein Mangel wird daher mit verschiedenen neurologischen Risiken in Verbindung gebracht.
Ein Baustein auch gegen Demenz?
Die Forschung sucht nach weiteren Anwendungen. Beobachtungsstudien legen nahe, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Alzheimer und kognitiven Abbau erhöhen könnte. Ein möglicher Grund: Das Vitamin könnte helfen, schädliche Beta-Amyloid-Proteine aus dem Gehirn zu transportieren.
Allerdings fehlen hier noch große Interventionsstudien, die einen eindeutigen Nutzen der Einnahme belegen. Die Beweislage ist bei Demenz noch nicht schlüssig – anders als bei der frühen MS, wo die Datenlage nun robuster wird.
Was bedeuten die Ergebnisse für die Zukunft?
Die Studie positioniert Vitamin D als potenziell kostengünstige Ergänzung zu bestehenden MS-Therapien. Sie wird weitere, größere Langzeitstudien anstoßen. Diese müssen klären:
* Die optimale Dosis für verschiedene Patientengruppen.
* Den besten Zeitpunkt für den Beginn der Behandlung.
* Die genauen molekularen Schutzmechanismen.
Sollten sich die positiven Effekte bestätigen, könnte die Überprüfung des Vitamin-D-Spiegels zu einem Standard in der neurologischen Prävention werden.
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