Vitamin D: Risikogruppen brauchen jetzt Tabletten
28.02.2026 - 21:50:08 | boerse-global.deGesundheitsexperten warnen vor Vitamin-D-Mangel in den Wintermonaten. Besonders Ă€ltere Menschen und Personen mit wenig Sonnenlicht sind betroffen. Das Robert Koch-Institut und die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung sehen hier dringenden Handlungsbedarf.
Sonnenlicht fehlt â Speicher leeren sich
Unser Körper kann Vitamin D selbst produzieren â aber nur mit Hilfe von UVB-Strahlung. Von Oktober bis April reicht die Sonnenkraft in Deutschland dafĂŒr nicht aus. Dann zehrt der Körper von den Sommerspeichern. Sind diese nicht voll, droht eine Unterversorgung. Ăber die normale ErnĂ€hrung nehmen Erwachsene tĂ€glich nur 2 bis 4 Mikrogramm auf.
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Knochen und Immunsystem leiden
Das âSonnenvitaminâ ist ein Multitalent. Es ist unverzichtbar fĂŒr stabile Knochen und einen funktionierenden Kalziumstoffwechsel. Ein schwerer Mangel kann bei Kindern zu Rachitis fĂŒhren. Zudem stĂ€rkt Vitamin D die Muskelkraft und unterstĂŒtzt das Immunsystem. Studien deuten darauf hin, dass eine gute Versorgung Sturz- und Bruchrisiken im Alter senken kann.
Wer besonders auf Tabletten angewiesen ist
Experten identifizieren klare Risikogruppen. Dazu gehören vor allem Ă€ltere Menschen, deren Haut die Produktion nicht mehr effizient leistet. Auch pflegebedĂŒrftige oder mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte Personen sind gefĂ€hrdet, weil sie selten nach drauĂen kommen.
Weitere Gruppen:
* Menschen mit dunklerer Haut: Der hohe Melanin-Gehalt blockiert UVB-Strahlen.
* Personen, die ihren Körper aus religiösen oder kulturellen GrĂŒnden vollstĂ€ndig bedecken.
FĂŒr sie empfehlen Gesundheitsorganisationen die Einnahme eines PrĂ€parats â nach Ă€rztlicher RĂŒcksprache. Ein Bluttest gibt Sicherheit ĂŒber den individuellen Spiegel.
Die richtige Dosis ist entscheidend
Die DGE schĂ€tzt den tĂ€glichen Bedarf ohne Eigenproduktion auf 20 Mikrogramm (800 I.E.). Das Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung warnt: Diese Dosis sollte ohne Ă€rztliche Kontrolle nicht ĂŒberschritten werden.
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Denn Vitamin D ist fettlöslich und lagert sich im Körper ein. Eine dauerhafte Ăberdosierung kann zu Ăbelkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Nierensteinen fĂŒhren. Durch Sonne ist eine Ăberdosis nicht möglich â der Körper stoppt die Produktion von selbst.
Keine Pauschalempfehlung fĂŒr alle
Die pauschale Einnahme von Vitamin-D-Tabletten fĂŒr die gesamte Bevölkerung lehnen Experten ab. Der beste Weg bleibt, in den Sommermonaten regelmĂ€Ăig an die frische Luft zu gehen â natĂŒrlich mit angemessenem Hautschutz.
Wer sich unsicher ist oder zu einer Risikogruppe zÀhlt, sollte den Hausarzt ansprechen. Eine individuelle AbklÀrung ist der sicherste Weg, gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.
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