Produktion/Absatz, Deutschland

Volkswagen zieht auf deutschem E-Automarkt an Tesla vorbei

16.01.2024 - 14:23:54 | dpa.de

Volkswagen DE0007664039 ist vergangenes Jahr auf dem deutschen E-Automarkt an Tesla US88160R1014 vorbeigezogen.

2023 wurden rund 70 600 reine VW DE0007664039-Stromer neu zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) am Dienstag mitteilte. Das sei ein Plus von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassung von Tesla-Fahrzeugen lag mit fast 63 700 deutlich unter dem Vorjahreswert (minus 9 Prozent). Das reichte nur fĂŒr den zweiten Rang.

Beim beliebtesten E-Modell behielt Tesla hingegen mit seinem Model Y und etwa 45 800 Neuzulassungen die Nase vorn. Insgesamt kamen 2023 in Deutschland rund 524 200 Autos mit reinem E-Antrieb auf die Straße. Gemessen am Vorjahr ist das ein Plus von 11,4 Prozent. Der Anteil aller Elektrofahrzeuge an allen 2,84 Millionen Neuzulassungen lag bei 18,4 Prozent (2022: 17,7 Prozent).

Zöge man fĂŒr die Rangliste nicht einzelne Marken, sondern Konzerne heran, hĂ€tte VW die Nase noch weiter vorne: Zu 30 600 Audis kĂ€men 23 500 Skodas, 17 500 Seats und 5700 Porsche hinzu. Das sind zusammen fast 147 900 Stromer - was einem Plus von 22 Prozent und einem Marktanteil von mehr als 28 Prozent entspricht. Dahinter folgt vor Tesla noch der Stellantis NL00150001Q9-Konzern - zu dem etwa CitroĂ«n, Peugeot und Opel gehören - mit fast 71 300 Elektroautos.

Insgesamt konnten die drei deutschen Autokonzerne - VW, Mercedes-Benz DE0007100000 und BMW DE0005190003 - im Elektrosegment hierzulande krÀftig zulegen: 2023 stieg die Zahl der Neuzulassungen von E-Autos der drei deutschen Konzerne um 32 Prozent und damit fast dreimal so stark wie der gesamte Markt. Das geht aus einer Analyse der Beratungsgesellschaft EY hervor. Der Marktanteil der drei Konzerne im E-Bereich kletterte demnach von 38 Prozent im Jahr 2022 auf 46 Prozent im Jahr 2023.

Die Marken im Besitz chinesischer Hersteller lagen zwar auf deutlich niedrigerem Niveau - fielen demnach aber durch eine hohe Dynamik auf. Ihr Anteil an den E-Neuzulassungen lag 2023 bei neun Prozent. Das ist doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor und achtmal so hoch wie 2021.

Der Leiter der MobilitĂ€tssparte Westeuropa von EY, Constantin Gall, teilte dazu mit: "Die deutschen Autohersteller haben relativ spĂ€t verstĂ€rkt auf Elektro gesetzt. Inzwischen haben sie allerdings ein recht breites und attraktives Produktportfolio im Angebot." Trotz des Zuwachses gebe es im E-Segment aber derzeit kaum Grund zu feiern: "Zum einen hatte die Branche mit einem stĂ€rkeren Wachstum gerechnet. Vor allem aber sind die Aussichten fĂŒr 2024 eher mau". Die Kundinnen und Kunden blieben zurĂŒckhaltend, die Mehrheit greife nach wie vor lieber zum Verbrenner.

Der abrupte Förderstopp fĂŒr reine E-Autos erschwert die Situation Gall zufolge zusĂ€tzlich: Das werde zu einem deutlich sinkenden Kaufinteresse und zu geringeren Absatzzahlen fĂŒhren. Nachdem der E-Marktanteil jahrelang stetig gestiegen war, rechnete er damit, dass Verbrenner im neuen Jahr Marktanteile zurĂŒckgewinnen werden.

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