CDU-AuĂenpolitiker Hardt: Kreml hat kein Interesse an Frieden
04.02.2026 - 06:22:15 | dpa.de"Die Erfahrung lehrt, dass hohe Erwartungen an Friedensverhandlungen mit Putin unangebracht sind. Russland zeigt durch seine bewussten Angriffe auf Kiews Energieinfrastruktur, dass der Kreml kein Interesse an Frieden hat, sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben", sagte der auĂenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zweck der Verhandlungen sei fĂŒr Russland PrĂ€sidenten Wladimir Putin ein Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibe die Unterwerfung der Ukraine und die SchwĂ€chung des freien Europas.
Die USA sind an den zweitÀgigen GesprÀchen in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Vermittler beteiligt. An die Adresse von US-PrÀsident Donald Trump gerichtet sagte Hardt mit Blick auf Russland: "Hoffentlich lÀsst sich Trump nicht auf diese Spielchen ein."
Der auĂenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovi?, drĂ€ngte auf eine Waffenruhe als nĂ€chsten Schritt. "Entscheidend ist, dass es um einen gerechten und tragfĂ€higen Frieden geht und nicht um symbolische Formate oder einseitige Arrangements", sagte er dem RND. Bei fehlenden substanziellen Ergebnissen mĂŒssten die EuropĂ€er stĂ€rker weitere Sanktionsmöglichkeiten prĂŒfen und den Druck auf die USA erhöhen, ebenfalls MaĂnahmen zu beschlieĂen.
Am Mittwoch soll eine neue Verhandlungsrunde zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine beginnen. Russland fordert fĂŒr ein Ende der Gewalt unter anderem weitere Gebiete in der Ukraine und einen Verzicht des Landes auf den angestrebten Beitritt zur Nato. Eine erste trilaterale GesprĂ€chsrunde hatte Mitte Januar stattgefunden. Ein Termin am vergangenen Sonntag wurde verschoben. Die GesprĂ€che sollen bis Donnerstag dauern.
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