Mecklenburgs-Vorpommern, Verbesserungen

Mecklenburgs-Vorpommern fordert Verbesserungen am Krankenhausreform-Entwurf

16.04.2024 - 18:27:35 | dpa.de

Vor der Sitzung der Bund-LĂ€nder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform an diesem Mittwoch hat Mecklenburgs-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) Verbesserungen am Entwurf gefordert.

"FĂŒr LĂ€nder und Regionen mit bevölkerungsbedingt geringen Fallzahlen sieht das aktuelle Modell der Vorhaltefinanzierung noch keine ausreichende Lösung vor", erklĂ€rte Drese in einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums am Dienstag. "Dieser Tatsache muss Rechnung getragen werden, sonst kann die Sicherung der Grund- und Notfallversorgung in der FlĂ€che nicht gelingen."

Die Reform soll eine neue Bezahl-Methode einfĂŒhren. KrankenhĂ€user sollen dann nicht mehr aus UmsatzgrĂŒnden möglichst viele Patientinnen und Patienten behandeln. Heute bekommen Kliniken pro Patient oder Behandlungsfall einen pauschalen Euro-Betrag. Diese Fallpauschalen sollen abgesenkt werden. Im Gegenzug soll es feste BetrĂ€ge fĂŒr das Vorhalten von Personal, einer Notaufnahme oder notwendiger Medizintechnik geben.

Kritik ĂŒbte Drese am Gesamtkonstrukt, das der sehr vielfĂ€ltigen deutschen Krankenhauslandschaft, aber auch den sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gten Regionen nicht gerecht werde. "Die Planungshoheit der LĂ€nder muss im Kern gewahrt bleiben", sagte Drese.

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