Webjet Aktie: Kursstütze nach Übernahme-Aus
07.03.2026 - 03:54:13 | boerse-global.deWebjet setzt nach den gescheiterten Übernahmegesprächen im Februar nun verstärkt auf den Rückkauf eigener Anteile. Mit einem Volumen von bis zu 25 Millionen US-Dollar will das Management die Bewertung stabilisieren und den jüngsten Kursschwankungen entgegenwirken. Reicht dieses Signal aus, um das Vertrauen der Anleger nach der gesenkten Prognose zurückzugewinnen?
Gestern erwarb das Unternehmen im Rahmen des Programms weitere 48.362 Stammaktien. Seit dem offiziellen Start der Käufe am 2. März summiert sich das Volumen damit bereits auf 286.727 Papiere. Die Initiative ist auf bis zu zwölf Monate ausgelegt und wird aus den vorhandenen Barreserven finanziert.
Geplatzte Übernahmen und neue Prognose
Die Aktivierung des Rückkaufprogramms folgt auf eine strategische Zäsur zu Beginn des Jahres. Im Februar beendete Webjet die Verhandlungen mit dem Wettbewerber Helloworld Travel sowie dem Finanzinvestor BGH Capital. Da nach rund drei Monaten keine verbindlichen Angebote zustande kamen, wurden die Gespräche ohne Ergebnis abgebrochen. Zuvor standen unverbindliche Gebote von etwa 90 bis 91 Cent pro Aktie im Raum.
Parallel zum Ende der Verhandlungen revidierte der Vorstand seine finanziellen Ziele für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA in einer Spanne von 28 bis 29 Millionen US-Dollar. Als Grund für die Anpassung nannte das Management schwierige Bedingungen im heimischen Reisemarkt, die durch hohe Flugpreise und ein verändertes Konsumverhalten geprägt sind.
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Divergenz im Reisesektor
Die aktuelle Geschäftsentwicklung zeigt ein zweigeteiltes Bild: Während die internationalen Buchungen im jüngsten Halbjahr um 4 % zulegten, verzeichnete das Inlandsgeschäft einen deutlichen Rückgang um 10 %. Dieser Trend spiegelt die allgemeine Abkühlung im australischen Freizeitverkehr wider, die das Unternehmen nun operativ abzufangen versucht.
Präzisere Daten zur Wirksamkeit der aktuellen Maßnahmen werden die auditierten Jahreszahlen liefern. Die Veröffentlichung des Berichts für das am 31. März endende Geschäftsjahr ist für Mai 2026 angekündigt. Diese Zahlen werden zeigen, inwieweit die strategischen Investitionen und der Aktienrückkauf die Ertragskraft und den Aktienkurs nachhaltig stützen können.
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