Mehr SchlichtungsfĂ€lle wegen Ărger um FlĂŒge und Bahn
02.01.2024 - 11:25:28In knapp 40 000 FĂ€llen musste die Stelle 2023 vermitteln, wie GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sabine Cofalla am Dienstag mitteilte. Das waren knapp ein Drittel mehr AntrĂ€ge als im Jahr davor und fast so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2020, als mehr als 41 000 Beschwerden bei der SĂP eingingen.
Ein GroĂteil der AntrĂ€ge, rund 84 Prozent, bezog sich wie ĂŒblich auf den Luftverkehr. Hier ging es laut SĂP vor allem um annullierte oder nicht angetretene Reisen, um FlugverspĂ€tungen oder um verlorene, verspĂ€tete oder beschĂ€digte GepĂ€ckstĂŒcke. Rund 14 Prozent aller SchlichtungsantrĂ€ge bezogen sich zudem auf die Bahn. Hier drehten sich die Konflikte vor allem um ZugausfĂ€lle und VerspĂ€tungen. "Neu hinzu kamen SchlichtungsantrĂ€ge im Kontext des Deutschlandtickets", teilte die SĂP weiter mit.
In rund 85 Prozent der FÀlle konnte eine Einigung im Sinne der Reisenden erzielt werden. "Viele Unternehmen zeigten sich im vergangenen Jahr besonders kulant", hieà es. "Mehr als jede dritte Forderung wurde sofort anerkannt, so dass die Streitigkeiten hÀufig binnen weniger Wochen beigelegt werden konnten."

