Bitkom-Umfrage, Smartphones

Bitkom-Umfrage: Smartphones nerven auch

25.02.2026 - 11:40:54 | dpa.de

Wenn jemand stÀndig mit seinem Smartphone beschÀftigt ist, geht das den meisten Menschen ziemlich auf den Wecker.

Der Digitalverband Bitkom veröffentlichte eine Befragung von 1006 Menschen in Deutschland, die mindestens 16 Jahre alt waren. Unter ihnen waren 861 Smartphone-Nutzer. 62 Prozent dieser Nutzer stimmten der Aussage zu, dass es sie nervt, "wenn mein Partner oder meine Partnerin stÀndig auf das Smartphone schaut". Zugleich sagten fast neun von zehn, dass sie sich ein Leben ohne Smartphone nicht mehr vorstellen könnten.

57 Prozent gaben kritisch zu bedenken, dass sie zu hĂ€ufig einen Moment nicht genössen, weil sie dabei aufs Smartphone schauten. Und 60 Prozent der Befragten rĂ€umten ein, dass sie sich unruhig fĂŒhlten, wenn sie lĂ€ngere Zeit keinen Zugriff auf ihr Smartphone hĂ€tten. "Wir sehen auch Schattenseiten", sagte Bitkom-PrĂ€sidiumsmitglied und Vodafone GB00BH4HKS39-Deutschlandchef Marcel de Groot. "Wir dĂŒrfen vor lauter Smartphone nicht den Blick auf das echte Leben verlieren."

Absatz geht zurĂŒck

Smartphones sind fĂŒr die allermeisten BĂŒrger zwar wichtig, der GerĂ€teverkauf schwĂ€chelt aber etwas. Nach Angaben des Bitkom lag der Absatz in Deutschland im Jahr 2024 bei 20,5 Millionen Smartphones und ein Jahr spĂ€ter bei 19,6 Millionen. FĂŒr dieses Jahr prognostizieren die Branchenexperten einen Absatz von 18,8 Millionen. Im Schnitt geben Verbraucher in Deutschland aktuell im Schnitt 646 Euro pro Smartphone aus und damit 19 Euro mehr als 2025.

Aus Kosten- und NachhaltigkeitsgrĂŒnden nutzten die Menschen ihre Smartphones lĂ€nger als frĂŒher, erklĂ€rte de Groot diesen Trend. Fast die HĂ€lfte der Befragten gab an, ihr aktuelles Smartphone schon lĂ€nger als zwei Jahre zu besitzen.

KI wird immer wichtiger

Die Umfrage zeigt zudem, dass die Nutzung von Anwendungen der KĂŒnstlichen Intelligenz (KI) immer selbstverstĂ€ndlicher wird fĂŒr viele Menschen. "KI ist dank Smartphone in der Hosentasche fĂŒr jeden Menschen erreichbar", sagte der Branchenfachmann. 38 Prozent der Smartphone-Nutzer gaben an, KI-Funktionen auf dem Smartphone regelmĂ€ĂŸig zu nutzen. Dieser Wert werde weiter steigen, ist de Groot ĂŒberzeugt. Bei den genutzten KI-Funktionen geht es etwa um Bildbearbeitung, Suchmöglichkeiten in Bildern, Chatbots wie Gemini, ChatGPT und Perplexity sowie KI-UnterstĂŒtzung beim Schreiben von Nachrichten oder um KI-Spamfilter, um betrĂŒgerische Anrufe zu blockieren.

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