WhatsApp, Chat-Historie

WhatsApp führt Chat-Historie für neue Gruppenmitglieder ein

22.01.2026 - 21:26:12

WhatsApp ermöglicht das Teilen von Gruppen-Chatverläufen für neue Mitglieder und plant die Einführung von anonymen Usernamen 2026. Die Updates zielen auf mehr Nutzerfreundlichkeit und Privatsphäre.

WhatsApp erleichtert den Einstieg in laufende Gruppenchats: Neue Mitglieder können künftig den bisherigen Verlauf einsehen. Die Funktion, zunächst für iOS-Beta-Tester verfügbar, ist Teil einer größeren Strategie von Mutterkonzern Meta, die Plattform privater und nutzerfreundlicher zu machen. Noch in diesem Jahr soll zudem der lang erwartete Username-Dienst starten.

Gruppen-Einstieg ohne Informationslücke

Das Update beendet ein altbekanntes Ärgernis. Bislang betraten neue Mitglieder einen Gruppenchat völlig ahnungslos. Jetzt kann die Person, die jemanden hinzufügt, explizit auswählen, bis zu 100 der jüngsten Nachrichten aus den vergangenen 14 Tagen freizugeben. Die Funktion ist nicht automatisch – die Freigabe erfordert eine aktive Entscheidung.

Für Transparenz sorgt eine Benachrichtigung an alle Gruppenmitglieder. Sie erfahren, dass der Chat-Verlauf geteilt wurde und wer die Freigabe erteilt hat. Der neue Teilnehmer sieht die importierten Nachrichten in einer abgesetzten Farbe, klar getrennt von der laufenden Unterhaltung. Nach Tests auf Android kommt die Neuerung nun auch zu iOS-Nutzern und schafft so ein einheitliches Erlebnis.

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Der große Wandel: Usernames ersetzen Telefonnummern

Während die Gruppen-Historie bereits rollt, fiebert die Community der nächsten großen Neuerung entgegen: Usernames. Diese Funktion, die schrittweise 2026 eingeführt werden soll, markiert einen historischen Privacy-Schritt für den Messenger. Statt der persönlichen Handynummer reicht künftig ein selbstgewählter Name, um Kontakte zu finden oder Chats beizutreten.

Meta treibt die Entwicklung offenbar zügig voran. Berichten zufolge wurden bereits Geschäftskunden informiert, die die WhatsApp-API nutzen. Sie müssen ihre Systeme bis Juni 2026 auf die Username-Unterstützung umgestellt haben. Dies deutet auf eine finale Infrastruktur und einen baldigen Start für alle Nutzer hin. In Beta-Versionen lassen sich bereits Namen reservieren und auf Verfügbarkeit prüfen.

Wettbewerbsdruck treibt Innovation voran

Die Updates sind auch eine Reaktion auf die Konkurrenz. Dienste wie Telegram und Signal bieten Usernames seit Langem an – ein entscheidendes Feature für privatsphärenbewusste Nutzer. WhatsApp holt nun auf und entkoppelt die Identität erstmals von der Telefonnummer. Ein klarer Schritt zu mehr Sicherheit und Kontrolle für die Nutzer.

Die geteilte Chat-Historie löst hingegen ein praktisches Problem. Sie macht Gruppen inklusiver und effizienter, besonders in dynamischen Communitys, Vereinen oder Projektteams, in denen Mitglieder häufig wechseln. Analysten sehen in solchen Verbesserungen der Nutzererfahrung kombiniert mit großen Privacy-Updates den Schlüssel, um in einem hart umkämpften Markt relevant zu bleiben.

Ausblick: Vom Messenger zur vielseitigen Plattform

Die Einführung beider Features wird die WhatsApp-Erfahrung 2026 prägen. Die Gruppen-Historie soll in den kommenden Wochen aus der Beta-Phase entlassen werden und alle iOS- und Android-Nutzer erreichen. Die größere strukturelle Veränderung bleibt die flächendeckende Username-Einführung. Der Juni-Deadline für Unternehmen folgt voraussichtlich eine breite Nutzerkampagne.

Zusammen zeigen die Updates, wohin die Reise geht: WhatsApp entwickelt sich strategisch von einem simplen, kontaktbasierten Messenger zu einer vielseitigeren und sichereren Kommunikationsplattform. Die Frage ist: Werden die Nutzer den Wandel mitgehen?

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