WDH: EU will Grenzregionen nahe Russland besser helfen
18.02.2026 - 17:16:56 | dpa.deSatz wurde prÀzisiert, dass nicht alle LÀnder eine direkte Grenze mit Russland, Belarus oder der Ukraine haben, aber eine geografische NÀhe besteht.)
BRĂSSEL (dpa-AFX) - Um die östlichen EU-Regionen an den Grenzen zu Russland, Belarus und der Ukraine stĂ€rker zu unterstĂŒtzen, sollen sie nach Willen der EU-Kommission einfacheren Zugang zu Geld bekommen. AuĂerdem soll in den entsprechenden Regionen in neun EU-Mitgliedsstaaten gegen Abwanderung und ArbeitskrĂ€ftemangel vorgegangen werden. Das geht aus einer in BrĂŒssel vorgestellten Strategie der Behörde hervor.
Die StĂ€rkung von Wohlstand und WiderstandsfĂ€higkeit dieser Regionen sei nicht nur ein Ausdruck der EU-SolidaritĂ€t nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, "sondern auch eine strategische Investition in Europas Sicherheit, WettbewerbsfĂ€higkeit und kĂŒnftige StabilitĂ€t", hieĂ es.
Die entsprechenden Regionen mit geografischer NĂ€he zu Russland, Belarus oder der Ukraine in Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Ungarn, RumĂ€nien und Bulgarien seien besonders stark von indirekten Angriffen, gezielt gelenkter Migration, wirtschaftlichen Problemen und BevölkerungsrĂŒckgang betroffen. Schon seit Beginn des russischen Angriffs gegen die Ukraine habe BrĂŒssel ihnen politische, technische und finanzielle UnterstĂŒtzung gewĂ€hrt. "Dennoch ist angesichts der sich durch den anhaltenden Krieg weiter verschlechternden wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Lage zusĂ€tzliche EU-UnterstĂŒtzung erforderlich."
Um Fortschritte sicherzustellen, soll es kĂŒnftig regelmĂ€Ăig GesprĂ€che geben.
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