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Wiener, Gulasch

Wiener Gulasch: Kulinarischer Faschings-Hit trotz Inflation

13.02.2026 - 12:00:12

Der Wiener Rindsgulasch dominiert als kulinarischer Faschings-Klassiker die Ballsaison. Doch steigende Gastronomiepreise machen das Selberkochen attraktiver.

Aktuelle Berichte aus Niederösterreich bestätigen: Das traditionelle Saftgulasch bleibt der unverzichtbare Begleiter von Feuerwehrfesten bis Ballnächten. Es gilt als ultimatives „Katerfrühstück“ und klassischer Mitternachtssnack. Doch der Genuss im Wirtshaus wird teurer.

Neueste Daten zeigen einen erneuten Preisanstieg in der Gastronomie um 3,6 Prozent. Bereits im Vorjahr schossen die Rindfleischpreise um bis zu 35 Prozent in die Höhe. Vor diesem Hintergrund erlebt das Kochen daheim eine Renaissance.

Marktexperten bestätigen: Der bewusste Einkauf von Zutaten für den heimischen Herd ist aktuell die budgetfreundlichere Alternative. Wer selbst kocht, kontrolliert nicht nur die Kosten, sondern auch die Qualität.

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Das Geheimnis liegt in der Zwiebel

Echtes Wiener Gulasch braucht weder exotische Gewürze noch komplizierte Techniken. Die goldene Regel lautet: Das Verhältnis von Zwiebeln zu Fleisch sollte etwa 1:1 betragen. Puristen bestehen auf einem entscheidenden Detail.

Das Fleisch darf nicht scharf angebraten werden. Stattdessen entsteht die charakteristische Farbe und Bindung durch das stundenlange Rösten der Zwiebeln und das Dünsten im eigenen Saft. Geduld ist der wichtigste Gewürz.

Klassische Zutaten für 4 Personen

  • 1 kg Rindfleisch (ideal: Wadschunken für maximale Sämigkeit)
  • 800 g – 1 kg gelbe Speisezwiebeln
  • 1 EL hochwertiges Paprikapulver edelsüß
  • Salz, Kümmel, Majoran
  • Schmalz oder Öl zum Rösten

Drei Stunden für den perfekten Geschmack

Die Zubereitung erfordert Zeit, aber wenig aktiven Aufwand. Experten empfehlen, das Gulasch einen Tag vor dem Verzehr zuzubereiten – das Aufwärmen intensiviert den Geschmack perfekt fürs Faschingswochenende.

Zuerst werden die Zwiebeln fein gewürfelt und 30 bis 45 Minuten goldbraun geröstet. Dieser Schritt entscheidet über die Farbe. Dann kommt der Topf von der Hitze: Paprikapulver einrühren und sofort mit Essig ablöschen, damit es nicht bitter wird.

Erst dann gibt man das grob gewürfelte Fleisch hinzu. Bei niedriger Hitze dünstet es nun 2,5 bis 3,5 Stunden, bis es butterweich ist. Nur so viel Flüssigkeit zugeben, dass das Fleisch knapp bedeckt ist.

Qualität schlägt Discounter-Angebote

Die aktuelle Marktsituation stellt Verbraucher vor die Qual der Wahl. Discounter werben mit Faschings-Aktionen, doch Ernährungsexperten raten: Beim Fleisch nicht sparen.

Der traditionelle Wadschunken bietet trotz Preissteigerungen immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. In Restaurants bemerken Kritiker einen Trend: Portionen werden kleiner, Sättigungsbeilagen nehmen zu. Wer daheim kocht, bestimmt den „Fleisch-Quotienten“ selbst.

Bis Aschermittwoch bleibt das Wiener Rindsgulasch der unangefochtene Protagonist auf heimischen Tellern. Danach übernehmen leichtere Fischgerichte die Bühne – bis zu Ostern die nächsten Preisdiskussionen beginnen.

@ boerse-global.de

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