Wilkinson-Sword-Mutter, Edgewell

Wilkinson-Sword-Mutter Edgewell: Lohnt sich jetzt der Rasierer-Trade?

10.02.2026 - 14:24:57

Wilkinson-Sword-Rasierer kennst du aus dem Bad – aber die dahinterstehende Aktie Edgewell Personal Care fliegt in Deutschland komplett unter dem Radar. Verpasst du hier gerade still und heimlich eine Konsum-Chance fürs Depot?

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Bottom Line: Hinter den Wilkinson-Sword-Rasierern aus deinem DM- oder Rossmann-Regal steckt die US-Aktie Edgewell Personal Care – und die hat sich zuletzt ruhiger entwickelt als viele Hype-Titel, aber mit solider Konsum-Power im Rücken.

Was du jetzt wissen musst: Edgewell verdient mit Alltagsprodukten Geld, die du jeden Morgen im Badezimmer nutzt. Keine KI-Story, kein Meme – sondern Rasierer, Rasierschaum & Co. für stabile Cashflows. Für deutsche Anleger ist das ein möglicher Defensivbaustein im Depot, der vom starken Dollar und soliden US-Konsum profitieren kann.

Die Aktie von Edgewell Personal Care Co. (ISIN US28035Q1022), der Mutter von Wilkinson Sword, notierte zuletzt laut Datenabgleich bei Bloomberg, Reuters und finanzen.net seit dem letzten Börsenschluss im Bereich um den jüngsten Schlusskurs in New York. Intraday-Schwankungen waren moderat, größere News-Schocks blieben aus – typisch für einen defensiven Consumer-Stock.

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Analyse: Die HintergrĂĽnde des Kursverlaufs

Edgewell Personal Care ist kein Social-Media-Liebling, sondern ein klassischer Konsumwert: Rasierer (Wilkinson Sword, Schick), Sonnenschutz (Banana Boat, Hawaiian Tropic), Intimhygiene und Pflegeprodukte. Das Geschäftsmodell ist simpel: immer wiederkehrende Nachfrage, auch wenn die Konjunktur stottert.

Genau das spiegelt sich im Kursverlauf wider. Während Tech- und Meme-Werte wild schwanken, läuft Edgewell eher in einem breiten Seitwärtstrend, gesteuert von:

  • Quartalszahlen (Umsatz, Marge, Ausblick)
  • Rohstoffkosten (Plastik, Stahl fĂĽr Klingen, Verpackungen)
  • Wechselkursen (starker/ schwacher US-Dollar vs. Euro)
  • Wettbewerb (Gillette/P&G, Eigenmarken von Drogerien, Abo-Rasierer)

Im jüngsten Zahlen-Update (basierend auf den aktuell verfügbaren Berichten der letzten Quartale) zeigte sich: organisches Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich, dazu ein Fokus auf Effizienz und Margenstabilität. Keine Rakete, aber auch kein Sanierungsfall.

Wichtig für deutsche Anleger: Wilkinson Sword ist im DACH-Raum eine extrem starke Marke. Die Regale in DM, Rossmann, Müller & Co. sind voll mit Rasierern, Systemklingen und Einwegrasierern von Wilkinson. Global steckt dahinter Edgewell – die Marke ist also ein direktes Asset, das auch hierzulande Kasse macht.

So ordnet sich Edgewell im Vergleich zu anderen Konsumwerten ein (vereinfacht, auf Basis gängiger Kennzahlen aus Finanzportalen wie Bloomberg/finanzen.net):

Wert Segment Marke in DACH sichtbar? Risikoprofil
Edgewell (Wilkinson Sword) Körperpflege / Rasur Ja, sehr präsent Defensiv, moderat schwankend
Procter & Gamble (Gillette) Breiter Konsum Ja Defensiv, etwas größer, breiter diversifiziert
Beiersdorf Pflege (Nivea, etc.) Ja Defensiv, Euro-Fokus
Random Tech-Hype-Aktie Software / KI / Meme Eher nein Hoch spekulativ, starke Swings

Edgewell liegt also mittendrin im Cluster der stabilen Konsumtitel. Der Hebel für den Kurs liegt deshalb weniger in Hype, sondern in kontinuierlicher Ergebnissteigerung, Share Buybacks und möglichen Dividendenanhebungen.

Die Kursbewegung der letzten Monate war stark von Makro-Themen beeinflusst: Wenn Zinsen hoch bleiben, leiden Growth-Stories stärker, Value- und Konsumwerte wie Edgewell wirken als „Parkplatz“ für Kapital. Kommt dagegen Fantasie über Zinssenkungen auf, rotieren viele Anleger wieder raus – was Edgewell kurzfristig ausbremsen kann.

Für deutsche Anleger zusätzlich spannend: Du investierst in US-Dollar. Läuft der Dollar stark gegenüber dem Euro, kann das den Wert deiner Edgewell-Position in Euro pushen – selbst wenn der Kurs in USD nur seitwärtsläuft. Das wirkt wie ein zweiter Performance-Hebel (oder eben ein Gegenwind, falls der Dollar schwächelt).

Ein-Jahres-RĂĽckblick: Gewinn oder Verlust?

Wer vor rund einem Jahr in Edgewell eingestiegen ist, sitzt heute – je nach Einstiegszeitpunkt – auf einer überschaubaren, aber soliden Performance in US-Dollar. Während Tech-Werte Achterbahn gefahren sind, war Edgewell eher der ruhige Mitfahrer im Konsum-Sektor.

Rein rechnerisch ergibt sich auf Basis der Daten aus Finanzportalen wie Reuters und finanzen.net über die letzten 12 Monate eine moderate prozentuale Veränderung der Aktie in USD – kein Tenbagger, aber auch kein Desaster. Wer zusätzlich von einem zeitweise stärkeren US-Dollar gegenüber dem Euro profitiert hat, konnte die Rendite in EUR noch etwas aufpolieren.

Und genau da liegt der Charakter dieser Aktie: Edgewell ist kein Zock, sondern ein defensiver Puffer. Du bekommst keinen Adrenalin-Boost wie bei einer spekulativen KI-Aktie, aber im Gegenzug meist weniger Stress im Depot.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Spannend: Trotz der eher ruhigen Kursentwicklung ist Edgewell bei Analysten keineswegs abgeschrieben. Die gängigen Häuser, die den Wert covern (u. a. US-Banken und Research-Boutiquen, referenziert über Bloomberg/finanzen.net), liegen im Schnitt bei einem neutral bis leicht positivem Votum.

  • Mehrere Analysten sehen Edgewell als „Hold“ bzw. „Neutral“ – also Halteposition, kein panischer Ausstieg nötig.
  • Ein Teil der Häuser stuft den Titel als „Buy“ bzw. „Overweight“ ein, vor allem mit Blick auf stabile Cashflows und mögliche Margenverbesserungen.
  • Die veröffentlichten Kursziele liegen im Konsens leicht ĂĽber dem letzten Schlusskurs, was auf ein begrenztes, aber vorhandenes Upside-Potenzial hindeutet.

Zu den Treibern, die die Profis im Blick haben, gehören:

  • Preissetzungsmacht: Kann Edgewell höhere Preise im Regal durchsetzen, ohne dass Kunden massenhaft zur Drogerie-Eigenmarke wechseln?
  • Kostenseite: Entspannung bei Rohstoffen und Fracht könnte die Marge stärken.
  • Innovation: Neue Rasierer-Generationen, Abo-Modelle oder nachhaltigere Produkte (z. B. weniger Plastik, recycelbare Verpackung) als Wachstumstreiber.
  • KapitalrĂĽckfĂĽhrung: Dividendenpolitik und AktienrĂĽckkäufe als Kurspuffer.

Für dich als deutscher Privatanleger ist das Fazit der Profis klar: Edgewell ist eher eine Ergänzung als das Herzstück deines Depots. Ein defensiver Konsumwert, der dein Risiko-Profil glättet – interessant vor allem, wenn du bisher zu stark in Tech und Zock-Titel gekippt bist.

Wichtig: Analysten liegen nicht immer richtig – aber ihr Fokus zeigt, worauf der Markt mittelfristig schaut. Wenn die nächsten Quartalszahlen bei Umsatz, Marge und Ausblick positiv überraschen, kann das Kursziele und Ratings nach oben ziehen. Schlechte Zahlen dagegen und der Konsens kippt schnell auf „Underperform“.

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