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Windows 11: Microsoft kehrt um – bewegliche Taskbar kommt zurück

12.02.2026 - 20:22:12

Microsoft revidiert eine umstrittene Design-Entscheidung und will Nutzern ab Sommer 2026 wieder erlauben, die Taskbar an beliebige Bildschirmränder zu verschieben.

Microsoft will Nutzern von Windows 11 endlich wieder erlauben, die Taskbar frei zu positionieren. Damit revidiert der Konzern eine der umstrittensten Design-Entscheidungen seit dem Start des Betriebssystems 2021.

Nutzerfeedback erzwingt Kurswechsel

Fast fünf Jahre lang war die Taskbar in Windows 11 an den unteren Bildschirmrand gefesselt. Das soll sich nun ändern. Laut aktuellen Berichten arbeitet Microsoft mit Hochdruck daran, die beliebte Funktion der freien Positionierung wieder einzuführen. Ein Release ist für Sommer 2026 geplant.

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Die geplante Funktion wird es ermöglichen, die Leiste per Drag-and-Drop an den oberen, linken oder rechten Bildschirmrand zu verschieben – so wie es in Windows 10 und früheren Versionen Standard war. Zusätzlich soll auch die Größenanpassung der Taskbar zurückkehren. Für Nutzer mit Ultra-Wide-Monitoren oder individuellen Workflows ist das eine lange ersehnte Erleichterung.

Strategie zur Reparatur des Nutzerbilds

Hinter der Kehrtwende steckt mehr als nur eine technische Anpassung. Branchenbeobachter deuten sie als Teil einer größeren Initiative, um die Stimmung rund um Windows 11 zu verbessern. Das Betriebssystem hatte von Beginn an Kritik für strikte Hardware-Anforderungen und den Verlust von Anpassungsmöglichkeiten geerntet.

Die Bitte um eine bewegliche Taskbar war im offiziellen Feedback-Hub eine der meistgewünschten Funktionen. Zehntausende Nutzer unterstützten die Forderung. Microsoft scheint nun ein Zeichen setzen zu wollen: Die Bedürfnisse von Power-Usern und die Flexibilität am Desktop gewinnen wieder an Gewicht.

Technische Hürden waren lange das Argument

Warum dauerte es so lange? Microsoft hatte stets betont, dass die Taskbar in Windows 11 von Grund auf neu entwickelt wurde. Die Wiedereinführung der Beweglichkeit sei technisch aufwendig und durch Nutzungsstatistiken nicht gerechtfertigt. Nur ein kleiner Prozentsatz der Anwender habe die Funktion früher genutzt, so die offizielle Lesart.

Doch diese Argumentation überzeugte die enthusiastische Community nicht. Vor allem Nutzer, die aus Gewohnheit oder aus Platzgründen eine vertikale Taskbar bevorzugten, blieben frustriert. Drittanbieter-Tools und Registry-Hacks blieben oft fehleranfällig, da das Betriebssystem die alternativen Positionen nicht nativ unterstützte.

Komplexe Umsetzung hinter den Kulissen

Die Rückkehr der Funktion ist kein einfacher Schalter, den man umlegen kann. Die gesamte Interaktion der Benutzeroberfläche muss für die neuen Positionen angepasst werden. Das Entwicklungsteam arbeitet aktuell daran, dass Elemente wie das Start-Menü, der Suchbereich und die Systeminfoleiste in jeder Ausrichtung korrekt dargestellt und animiert werden.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern das Widgets-Board und das Benachrichtigungszentrum. Diese schieben sich derzeit von bestimmten Positionen ein, die auf eine unten platzierte Taskbar ausgelegt sind. Ein reibungsloses Verhalten in allen Konstellationen ist das Ziel.

Wann ist mit der Funktion zu rechnen?

Ein offizielles Veröffentlichungsdatum hat Microsoft noch nicht genannt. Insider verweisen jedoch auf den Sommer 2026. Die Funktion würde damit wahrscheinlich in die jährliche Feature-Aktualisierung des Konzerns einfließen, etwa als Teil des „26H2“-Updates.

Nutzer im Windows Insider Program könnten erste Versionen der beweglichen Taskbar bereits im kommenden Frühjahr in Preview-Builds testen. Die Entwicklung signalisiert eine bemerkenswerte Bereitschaft Redmonds, vergangene Design-Philosophien zugunsten von Nutzerfreundlichkeit und Wahlfreiheit zu überdenken.

@ boerse-global.de

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