Zscaler, DatensouverÀnitÀt

Zscaler erweitert globale DatensouverÀnitÀt in Zero-Trust-Plattform

13.03.2026 - 02:30:35 | boerse-global.de

Zscaler stellt erweiterte DatensouverÀnitÀts-Funktionen vor, die es Unternehmen ermöglichen, Daten lokal zu kontrollieren und globale Regulierungen einzuhalten, ohne die Netzwerkleistung zu beeintrÀchtigen.

Zscaler erweitert globale DatensouverĂ€nitĂ€t in Zero-Trust-Plattform - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Zscaler erweitert globale DatensouverĂ€nitĂ€t in Zero-Trust-Plattform - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Unternehmen stehen vor einem Dilemma: Globale Zusammenarbeit erfordert freien Datenfluss, doch immer strengere lokale Datenschutzgesetze verlangen nach regionaler Kontrolle. Der Cloud-Sicherheitsanbieter Zscaler hat nun eine Lösung vorgestellt, die diesen Konflikt entschĂ€rfen soll. Am 12. MĂ€rz 2026 kĂŒndigte das Unternehmen eine wesentliche Erweiterung der DatensouverĂ€nitĂ€ts-Funktionen in seiner Zero Trust Exchange-Plattform an. Diese ermöglicht es multinationalen Konzernen, sensible Daten lokal zu kontrollieren, ohne die Netzwerkleistung zu opfern – ein entscheidender Schritt fĂŒr die Compliance in Zeiten von DSGVO und anderen Regulierungen.

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Dezentrale Architektur fĂŒr globale Compliance

Das Kernproblem ist bekannt: Ein zentraler Kontrollpunkt fĂŒr weltweite Netzwerke steht oft im Widerspruch zu Gesetzen, die Daten innerhalb nationaler Grenzen halten. Zscaler setzt daher auf eine vollstĂ€ndig dezentrale Architektur. Dabei werden Steuerungs-, Daten- und Protokollierungsebenen strikt voneinander getrennt.

Bisher unterhielt das Unternehmen bereits dedizierte Kontrollebenen in den USA und Europa sowie lokale Protokollierung in sechs LĂ€ndern. Nun wird das Netzwerk ausgebaut, unter anderem mit einer neuen Installation in Kanada. Die entscheidende Neuerung: Lokale SSL-EntschlĂŒsselung und Malware-Analyse. Dadurch muss verschlĂŒsselter Datenverkehr nicht mehr fĂŒr Sicherheitschecks die rechtliche Jurisdiktion verlassen. Zudem bietet Zscaler zertifizierte On-Premise-Lösungen an, um spezifische Hardware-Anforderungen zu erfĂŒllen.

FĂŒr deutsche Konzerne mit strengen Compliance-Vorgaben sind diese Tools ein wichtiges Instrument. Sie ermöglichen die Einhaltung von Regularien wie der DSGVO, ohne auf die Vorteile einer globalen Cloud-Infrastruktur verzichten zu mĂŒssen.

Zero Trust im Hochleistungssport: Formel 1 als Blaupause

Die Prinzipien von Zero Trust gelten lĂ€ngst nicht mehr nur fĂŒr BĂŒronetzwerke. Am 11. MĂ€rz demonstrierte Keeper Security seine Zusammenarbeit mit dem Atlassian Williams Formula 1 Team. In der hochdynamischen Welt des Rennsports, wo Telemetriedaten und StrategieplĂ€ne in Echtzeit zwischen Hauptquartier und Rennstrecke fließen, ist IdentitĂ€tssicherheit entscheidend.

Cyberkriminelle knacken selten Firewalls – sie loggen sich mit gestohlenen Zugangsdaten ein. Das Zero-Trust-Modell setzt genau hier an: Jeder Zugriff, ob vom Ingenieur in Großbritannien oder vom Mechaniker in Melbourne, wird kontinuierlich ĂŒberprĂŒft. Stehende Berechtigungen werden abgeschafft. FĂŒr ein Formel-1-Team, das auf Hunderte von GerĂ€ten an verteilten Standorten zugreifen muss, bietet dies volle Transparenz und Kontrolle. Diese Anwendung zeigt: Wenn Zero Trust im Hochleistungssport funktioniert, ist es auch fĂŒr komplexe Industrieumgebungen geeignet.

Quantencomputing: Zero Trust von Grund auf neu gedacht

WĂ€hrend sich die Sicherheit aktueller Systeme verbessert, wird das Framework bereits fĂŒr die Technologie von morgen adaptiert. Am 10. MĂ€rz gaben das Quantencomputing-Unternehmen IonQ und das US-amerikanische Applied Research Laboratory for Intelligence and Security (ARLIS) eine Partnerschaft bekannt. Ihr Ziel: Eine Zero-Trust-Architektur fĂŒr mission-critical Quantensysteme zu entwickeln.

Das Projekt mit dem Namen SEQCURE wird von der US Air Force gesponsert. Es orientiert sich am NIST SP800-207-Standard und zielt darauf ab, die Quantensicherheit von statischen Netzwerkgrenzen auf ein Modell der kontinuierlichen Verifikation umzustellen. Jede Zugriffsanfrage muss validiert werden, egal woher sie im Netzwerk kommt. Diese Grundlagenarbeit ist essenziell fĂŒr eine kĂŒnftige Quanten-Internet-Infrastruktur, die sensible Regierungs- und Industriedaten verarbeiten soll.

Vom Netzwerk-Perimeter zur identitÀtsbasierten Resilienz

Die aufeinanderfolgenden AnkĂŒndigungen dieser Woche unterstreichen einen grundlegenden Wandel. Das alte Sicherheitsmodell, das sich auf eine vertrauenswĂŒrer Netzwerkgrenze verließ, ist obsolet. Homeoffice, mobile GerĂ€te und SaaS-Plattformen haben diese Grenzen aufgelöst.

Bereits am 5. MĂ€rz hatte ThreatLocker seine Plattform um neue Netzwerk- und Cloud-Zugangskontrollen erweitert und damit den Fokus auf credential-basierte Angriffe unterstrichen. In solchen Modellen wird Zugriff nur gewĂ€hrt, wenn gĂŒltige Anmeldedaten, ein autorisiertes GerĂ€t und eine sichere Verbindung vorliegen. Fehlt ein Element, bleibt der Zugang gesperrt. Gestohlene Passwörter verlieren so ihren Wert.

Marktbeobachter sehen in der Integration von DatensouverĂ€nitĂ€t in Zero-Trust-Plattformen einen Reifepunkt der Branche. Unternehmen mĂŒssen jederzeit auditfĂ€hige Sicherheit und volle Datenhoheit nachweisen können. Die Annahme, dass ein Netzwerk-Einbruch unvermeidbar ist, zwingt zu Architekturen, die Eindringlinge isolieren und seitliche Bewegungen im System verhindern.

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Ausblick: Granulare Automatisierung und Quanten-Standards

Die Zukunft der Unternehmenssicherheit liegt in noch granularerer und stÀrker automatisierter Anwendung von Zero-Trust-Prinzipien. Da Regulierungsbehörden weltweit Datenschutzgesetze verschÀrfen, werden Anbieter den Ausbau lokaler Kontrollebenen und regionaler Support-Teams vorantreiben. Die FÀhigkeit, digitale Assets unabhÀngig zu verwalten und gleichzeitig lokale Gesetze einzuhalten, wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Die Pionierarbeit im Quantenbereich zeigt zudem, dass kontinuierliche Verifikation von Beginn an in die nĂ€chste Generation der Computerinfrastruktur integriert wird. Die Resilienz eines Unternehmens wird kĂŒnftig davon abhĂ€ngen, wie diszipliniert es IdentitĂ€tsmanagement und dynamische Zugriffsrichtlinien ĂŒber alle digitalen BerĂŒhrungspunkte hinweg durchsetzt.

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